27. Januar – Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus: Das Schweigen des Herrn Haßler

So, 05. März 2023
12.00 Uhr
Focke-Museum


Langer, so beklemmender wie grotesk anmutender Monolog: Der vordergründig nüchterne Erlebnisbericht von früheren Soldaten über den 2. Weltkrieg gerät im Laufe des Stückes zur hakenschlagenden Flucht vor dem eigenen Gewissen. Schmerzlich wird klar: der Krieg frisst sie alle: nicht nur die Opfer, auch die Täter. Siegreich bleibt nur der Schmerz, und der wird wie ein verdecktes Blatt an die nächste Generation weitergereicht. Eine Lesug mit Heide Marie Voigt und Martin Heckmann, begleitet von Lennart Hinz auf dem Keyboard.

Vor 76 Jahren befreiten sowjetische Soldaten das Vernichtungslager Auschwitz. Hier ermordeten die Nationalsozialisten zwischen 1940 und 1945 mehr als eine Million Menschen. Seit 1996 ist der 27. Januar, der Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz, offizieller Gedenktag der Bundesrepublik Deutschland für die Opfer des Nationalsozialismus. Seit vielen Jahren koordinieren die Landeszentrale für politische Bildung und der Verein Erinnern für die Zukunft e.V. in Bremen ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus, welches zeitlich weit über den 27. Januar hinausgeht. Der Schwerpunkt der diesjährigen zentralen Gedenkveranstaltung sowie mehrerer weiterer Beiträge befasst sich mit dem deutschen Vernichtungskrieg in Osteuropa als Leerstelle im öffentlichen Gedächtnis - und als Weckruf.


Eintritt €6
Weitere Informationen unter > www.landeszentrale-bremen.de und > www.erinnernfuerdiezukunft.de
Kontakt: Landeszentrale für politische Bildung Bremen
Tel.: 0421 - 361 292 2

Titelbild Flyer Gedanken