Leyla Bektaş

Porträt von Lelya Bektas
© Janina Bunk

Leyla Bektaş, geboren 1988 in Achim, aufgewachsen in Bremen. Studierte Romanistik in Köln, Bordeaux und Mexiko-Stadt, später Literarisches Schreiben in Leipzig. Arbeitete als Dozentin für spanischsprachige Literatur an der Universität Köln. Lebt seit 2019 mit ihrem Mann und Sohn wieder in Bremen. Schreibt Prosa und Essayistisches und veröffentlichte Kurzgeschichten in Zeitschriften und Anthologien. Arbeitet seit 2017 an ihrem Familienroman und interviewt dafür Familienmitglieder und recherchiert innerhalb ihrer deutsch-türkischen Familie.

Preise und Stipendien:
2020 Bremer Autorenstipendium (Nachwuchsstipendium)

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Umgeblättert: Chilpancingo I

Im ersten von drei "Umgeblättert"-Texten erzählt die Bremer Autorin Leyla Bektaş vom Rufen des Elektrowarenhändlers, einer Nacht im Doppelbett und einer Erste-Klasse-Busfahrt. Wir begleiten Maara und Sofie nach Mexiko, zwei Freundinnen, die sich schon seit zwanzig Jahren kennen. Der zweite Teil der Geschichte erscheint Anfang Februar.


Bibliographie

Cover des Buches "FLEXEN: Flâneusen* schreiben Städte" von Özlem Özgül Dündar / Ronya Othmann / Mia Göhring / Lea Sauer

FLEXEN: Flâneusen* schreiben Städte

Anthologie, 2019
Verbrecher Verlag, ISBN: 978-3957324061
270 Seiten, €18,00

Flex|en, das, – kein Pl.: 1. trennschleifen 2. biegen 3. Sex haben 4. das Variieren der Geschwindigkeit beim Rap 5. die Muskeln anspannen 6. seine Muskeln zur Schau stellen 7. Flâneuserie
In 30 verschiedenen Texten mit 30 verschiedenen Perspektiven auf Städte, alle geschrieben und erlebt von Frauen*, PoC oder queeren Menschen. Texte, die beweisen, dass das Flexen, die Flâneuserie endlich ernst genommen werden muss. Die Figuren in der Anthologie streifen durch Berlin, Paris, Jakarta, Istanbul und Mumbai. Sie erzählen uns u.a. davon, wie eine Frau mit Kinderwagen die Großstadt erlebt, eine Frau eine Großdemonstration in Dresden miterlebt, wie Flanieren in Indien schon Aktivismus bedeutet, wie sich die Geschichte in den Ort einschreibt und manchmal wird die Stadt sogar selbst zur Figur.