Henriette Dyckerhoff – Was man unter Wasser sehen kann

Sa, 13. November 2021
19.30 Uhr

Findorffer Bücherfenster
 


Als ihre Mutter verschwindet, kehrt die junge Luca in ihre Heimat zurück, nach Ronnbach, jenen kleinen Ort zwischen waldigen Hügeln und tiefhängendem Himmel, wo sie zwischen Mutter und Großmutter aufwuchs, zwischen zwei Frauen, die einander das Leben schwermachten. Luca verstand nie, warum, doch nun sucht sie nach Antworten, und bald erkennt sie, dass die Geschichte ihrer Familie ihren Anfang nahm, als das Ronnetal in den Sechzigern gegen den Willen einiger geflutet werden und ein ganzes Dorf versinken sollte.

Henriette Dyckerhoff erzählt von drei Frauengenerationen, von einer Liebe, die nicht sein kann, und der Suche einer jungen Frau nach ihrem eigenen Weg – klug, berührend, eigenwillig. Das Buch war für die Christine, den Literaturpreis der Bücherfrauen 2020 nominiert.

Henriette Dyckerhoff, geboren 1977 im Sauerland, studierte Philosophie und Soziologie und arbeitete bei einem Hamburger Sachbuchverlag. Heute ist sie freie Lektorin und schreibt Sachbücher. Für Was man unter Wasser sehen kann, ihren ersten Roman, erhielt sie ein Stipendium des Landes Niedersachsen. Sie lebt in Oldenburg.


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