Literarische Woche: Laura Heimann, Nele Miesner und Kristin Moldenhauer zum Thema "Literarische Freiheit"

Sa, 31. Januar 2026
19.00 Uhr
Kukoon, Buntentorsteinweg 29, 28201 Bremen


Anlässlich der 50. Literarischen Woche Bremen lesen die drei Bremer Autorinnen Laura Heimann, Nele Miesner und Kristin Moldenhauer auf Einladung des Literaturhaus Bremen im Kulturzentrum Kukoon.

Was bedeutet drei jungen Autorinnen der Begriff Freiheit? Welche Rolle spielt er in ihren Texten und beim eigenen Schreiben? Diesen Fragen wollen wir zusammen mit Laura Heimann, Nele Miesner und Kristin Moldenhauer in Lesung und Gespräch nachgehen. Alle drei haben 2024 das Bremer Autor*innenstipendium im Bereich Nachwuchs erhalten. Ihre literarisch sehr unterschiedlichen Projekte, mit der sie die Jury überzeugen konnten, verhandeln gesellschaftspolitische Themen wie Klimawandel, Trauer oder Feminismus. Dabei werfen sie zugleich die Frage auf, wie frei ihre literarischen Figuren eigentlich sind, und wie frei die drei Autorinnen selbst beim Schreiben ihrer Texte agieren können. Alle drei lesen an diesem Abend Auszüge aus ihren ausgezeichneten Projekten und weitere thematisch passende Texte.

Laura Heimann (*1988 in Soltau) zog im Januar 2022 von Berlin nach Bremen, um dem Norden, der Familie und Freund*innen wieder näher zu sein. Von 2016 bis 2020 studierte sie Deutsche Literatur an der Humboldt Universität in Berlin. Sie schreibt Lyrik und Prosa und hat bereits Texte in unterschiedlichen Literaturzeitschriften der D-A-CH Region veröffentlicht. 

Nele Miesner (*2000) ist in Grasberg bei Bremen aufgewachsen. Nach einem Studium der Weltliteratur in Göttingen hat sie ihren Master in Transnationaler Literaturwissenschaft an der Universität Bremen absolviert und währenddessen an zahlreichen Schreibseminaren teilgenommen. 2024 hat sie gemeinsam mit Leyla Bektaş einen Letter to the Youth für die Jahreshauptversammlung des UNESCO Creative Cities Netzwerkes verfasst.

Kristin Moldenhauer (*1990 in Osnabrück) studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis sowie Inszenierung der Künste und der Medien an der Universität Hildesheim. Seit ihrem Studium arbeitet sie medien- und theaterpädagogisch mit Kindern und Jugendlichen. Ihr Fokus liegt dabei auf dem gemeinsamen Suchen, Schreiben und Vertonen von Geschichten. In ihrem eigenen Schreiben ist sie inspiriert von phantastischen Welten und der Frage, wie diese Ideen eines intersektionalen Feminismus aufgreifen können.

Literarische Woche Bremen

Im zeitlichen Kontext der Verleihung des Bremer Literaturpreises organisiert die Rudolf-Alexander-Schröder Stiftung seit 1976 die Literarische Woche Bremen. Mit einem jährlich wechselnden inhaltlichen Schwerpunkt bietet sie Lesungen, Ausstellungen, Filmvorführungen, Gespräche und Musik sowie Veranstaltungen für Jugendliche an. Die Literarische Woche Bremen ist stets ein Forum der Neugier, der Debatte und der zeitkritischen Auseinandersetzung in hochkarätiger Besetzung.

Unter dem Schwerpunkt Freiheit findet vom 23. bis zum 31. Januar 2026 die 50. Literarische Woche Bremen mit einem Veranstaltungsprogramm voller spannender Lesungen, Ausstellungen, Filmvorführungen, Gespräche und Musik statt.


Der Eintritt ist frei.

Moderation: Jens Laloire

Eine Veranstaltung vom Literaturhaus Bremen

im Rahmen der 50. Literarischen Woche Bremen 2026

In Kooperation mit der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung & dem Kulturzentrum Kukoon

Laura Heimann
© privat
Nele Miesner
© Lara Miesner
Kristin Moldenhauer
© privat