Literatur an Ort und Stelle: Juli Zeh im Havelland

16. – 21. Mai 2021
Fohrde an der Havel

Logo des Literaturfestivals "Literatur an Ort und Stelle"

Inzwischen kann ich behaupten,
Unterleuten recht gut zu kennen,
was nicht bedeutet, dass ich etwas
verstanden habe.

(Juli Zeh)

Juli Zehs Romane und Essays sind kompromisslose Spiegel der heutigen Gesellschaft, wie sie in Alltagsstrukturen, im dörflichen Zusammenleben, in Liebesbeziehungen sichtbar wird. Essentielle Fragen nach Recht und Unrecht, Schuld und Moral stehen im Zentrum ihrer Werke. Nicht zuletzt fasziniert Zeh dabei die Entstehung von Verbrechen.

Literatur an Ort und Stelle

Die Topographie der deutschen Literatur ist dezentral: Kulturelle Knotenpunkte liegen nicht nur in den großen Metropolen, sondern auch in der „Provinz“. Diese reiche Vielfalt hat unsere Literaturgeschichte geprägt. Die Seminarreihe lädt ein zum literarischen Ortswechsel: Zum Sich-Zeit-Nehmen für Literarisches abseits der kulturtouristischen Routine, zur genaueren Lektüre und zu anregenden Gesprächen über das Gelesene und Erlebte an besonderen, für Leben und Werk der Autor*innen wichtigen Schauplätzen.


Leitung: Ina Düking
€725 (ermäßigt €580) EZ-Zuschlag jew. €100
Villa Fohrde (Vollpension)

Villa Fohrde e. V.
Tel.: 033834 502 82
> www.villa-fohrde.de

Anreise in eigener Verantwortung. Nähere Infos zu den einzelnen Seminaren und die Vertragsbedingungen (AGB) beim jeweiligen Veranstalter.