Literatur an Ort und Stelle: Rose Ausländer in Düsseldorf

11. – 15. Oktober 2021
Düsseldorf

Logo des Literaturfestivals "Literatur an Ort und Stelle"

für ein Gedicht
Noch ist das Gedicht
ein Raum
wo man atmen kann.

(Rose Ausländer)

Rose Ausländer war in mehrfacher Weise heimatlos: als Staatsbürgerin des untergegangenen Habsburgerreiches, als Tochter, die von ihrer Mutter in die Fremde geschickt wurde, als Überlebende nach dem Holocaust. 1965 verlegte sie ihre Heimatlosigkeit nach Düsseldorf, wo man dem „Überleben in Atemworten“ ihrer Gedichte nachspüren kann.

Literatur an Ort und Stelle

Die Topographie der deutschen Literatur ist dezentral: Kulturelle Knotenpunkte liegen nicht nur in den großen Metropolen, sondern auch in der „Provinz“. Diese reiche Vielfalt hat unsere Literaturgeschichte geprägt. Die Seminarreihe lädt ein zum literarischen Ortswechsel: Zum Sich-Zeit-Nehmen für Literarisches abseits der kulturtouristischen Routine, zur genaueren Lektüre und zu anregenden Gesprächen über das Gelesene und Erlebte an besonderen, für Leben und Werk der Autor*innen wichtigen Schauplätzen.


Leitung: Annette Hülsenbeck
€ 570 EZ € 670
Hotel Mutterhaus (Vollpension)

Evangelisches Bildungswerk Bremen
Tel.: 0421 346 15 35
> www.bildungswerk.kirche-bremen.de