Black Story Month: Anna Dushime - 1000 letzte Dates

Mi, 25. Februar 2026
19.30 Uhr
Theater Bremen, Foyer, Goetheplatz 1-3, 28203 Bremen


Über das Buch: Anna ist 36, war mal verlobt, lebt getrennt vom Vater ihres Kindes und wagt sich nach 12 Jahren wieder aufs Dating-Parkett. Sie hat keine Ahnung von Dating-Apps, Polyamorie und der aktuellen Ghosting-Etikette – jetzt will sie herausfinden, ob beim Dating wirklich der Weg das Ziel ist. 

Wir begleiten Anna beim Sinnieren über Liebe, die besten Date-Orte und die angebliche Bindungsangst ihrer Generation. Und bei ihren Dates: Bei manchen Begegnungen kommt sie an ihre Grenzen, bei fast allen lernt sie etwas über sich. Ist sie verklemmter als gedacht? Oder doch gar nicht so feministisch? Sucht sie den Mann fürs Leben oder nur ein bisschen Spaß?

In ihrem Kampf gegen die Großstadteinsamkeit begegnet sie nervigen Fuckboys, verkappten Rassisten, Pick-Up-Artists und anderen schrägen Zeitgenossen. Das ist skurril, unterhaltsam und lehrreich – wir lernen etwa, wie man es nicht machen sollte. Und wir erfahren, was 2025 in Sachen Dating klargeht, was gar nicht geht und was zumindest eine gute Geschichte hergibt. 

Anna Dushime ist in Kigali geboren, in England zur Schule gegangen, hat am Niederrhein Abitur gemacht und in den Niederlanden und Ungarn Marketing studiert. Sie ist als Autorin, Moderatorin und Creative Director u. a. für das preisgekrönte Satireformat Browser Ballett tätig. Als Kolumnistin schrieb sie von 2019 bis 2022 für die taz regelmäßig über Dating, Rassismus und alles dazwischen. Ihre Show Der letzte Drink mit Anna Dushime erhielt 2024 den Grimme Preis. Sie moderiert die von der ZEIT-Stiftung und Holtzbrinck Berlin initiierte Gesprächsreihe Streit und Zuversicht, das Browser Ballett Heimatquiz im ZDF und den Ärzte-ohne-Grenzen-Podcast Notaufnahme.

Der Black Story Month ist eine Zusammenarbeit der Initiative Zukunft ist Bunt und einem Kollektiv aus unterschiedlichen Schwarzen Menschen der Stadt Bremen, die sich aus dem Bedürfnis heraus, Schwarzen Perspektiven mehr Raum und Sichtbarkeit zu geben, zusammengefunden haben.

Wir bemühen uns um einen diskriminierungssensibilisierten und machtkritischen Raum und wünschen uns eine respektvolle und sichere Atmosphäre für alle Besucher*innen. Wenn ihr euch unwohl oder belästigt fühlt oder diskriminierendes, übergriffiges oder grenzverletzendes Verhalten beobachtet oder erfahrt, könnt ihr euch vertrauensvoll an unser Awareness Team wenden. Ihr erkennt das Awareness Team an den gelben Armbinden. Zögert nicht euch bei Problemen oder Redebedarf beim Awareness Team zu melden.


Eintritt: solidarisches Preissystem € 5/10/15/20