City of Literature

Logo der City of Literature-Bewerbung mit vier aufgeschlagenen Büchern, hinter denen jeweils die Ohren der Bremer Stadtmusikanten hervorlugen

Gemeinsam kreativ werden – mit und für die Bremer Literaturszene etwas bewegen – darum bewirbt sich die Freie Hansestadt Bremen um den UNESCO-Titel City of Literature.

Die Bremer Literaturszene soll dauerhaft gestärkt, produktive Synergien gebündelt, kluge Vernetzungen vorangetrieben und eine effektive Weiterprofilierung der bestehenden Strukturen angestoßen werden.

Das Ziel ist klar: Möglichst viele Menschen für Literatur und die Kulturtechnik des Lesens zu begeistern. Denn Lesen ist und bleibt für alle Menschen eine zentrale Grundkompetenz, die es zu stärken gilt. Sie ermöglicht das Eintauchen in andere Welten und Perspektiven, fördert den Weitblick und ist lebensprägend.

39 Cities of Literature gibt es bislang weltweit: Heidelberg, Edinburgh, Dublin, Mailand, Prag, Seattle und Durban zählen dazu. Im engen Austausch mit den anderen Cities of Literature sowie den einschlägigen bremischen Literaturakteur*innen gilt es, in den nächsten Jahren einen effektiven, innovativen und nachhaltigen Aktionsplan für Bremen zu entwickeln.

Dass Bremen schon jetzt hervorragende Chancen hat, Teil des UNESCO-Creative Cities Network of Literature zu werden, basiert auf folgenden Fakten:

Bremen ist

Weltweit wird Bremen mit den vier Stadtmusikanten in Verbindung gebracht. Das tierische Quartett hat das Image Bremens, weltoffen, tolerant und bunt zu sein, maßgeblich mitgeprägt. Schließlich werden in dem vielschichtigen Grimm-Märchen existentielle, auch noch aktuelle Fragestellungen wie Solidarität, Toleranz und Freiheit, aber auch soziale Ungerechtigkeit, Migration und Altern ebenso behandelt wie Lebensfreude und Witz thematisiert –  Sujets, die bis heute nicht an Relevanz verloren haben.

Spielerisch und doch fundiert, unterhaltsam und doch (literatur-)historisch präzise, knüpfen die Lesungen, Veranstaltungen und Festivals der Bremer Literaturszene wiederholt an diese existentiellen Themen an.

Im Stadtmusikantenhaus, das in den nächsten Jahren in zentraler Innenstadtlage im Kontorhaus Am Markt/Ecke Langenstraße zusammen mit den entsprechenden Kulturakteuren der Stadt wie dem Literaturkontor und dem virtuellen Literaturhaus entwickelt werden soll, wird ein multifunktionales Veranstaltungs- und Literaturcafé entstehen, in dem die oben genannten Diskurse immer wieder neu und anders aufgenommen und aktuell gehalten werden sollen. Ein zentraler Ort für die Literaturszene entsteht im Herzen von Bremen!

Mit dem Literaturkontor und dem virtuellen Literaturhaus setzt Bremen auf zwei zentrale Literaturinstitutionen, die mit unterschiedlichen Schwerpunkten das literarische Leben der Hansestadt mitgestalten. Während das Literaturhaus vor allem als virtuelle Produktionsstätte fungiert und auf digitale Formate sowie die literarische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen setzt, konzentriert sich das Literaturkontor in erster Linie auf die Förderung von Nachwuchsautor*innen und auf die Zusammenarbeit mit Bremer Autor*innen im Rahmen von Lesungen, Projekten und Workshops. Gemeinsam pflegen beide Institutionen den offiziellen Literaturkalender und verschicken den regelmäßigen Newsletter des Literatur-Magazins Bremen. Außerdem halten sie zusammen mit unterschiedlichen Akteur*innen der Bremer Literaturszene das Online-Magazin lebendig und entwickeln immer wieder neue innovative Formate (Podcasts, Blogs, Rezensionen, Miniaturen, Essays etc.), die weit über Bremens Grenzen hinweg Strahlkraft entfalten.

Der Bremer Literaturpreis, den seit 1954 alljährlich im Januar die Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung vergibt, zählt nicht zuletzt durch viele mutige und kenntnisreiche Entscheidungen und die Dotierung (25.000 Euro) zu einem der renommiertesten Preise im deutschsprachigen Raum. Ausgezeichnet worden sind Autorengrößen wie Paul Celan, Ingeborg Bachmann, Thomas Bernhard, Peter Weiss, Terézia Mora und Elfriede Jelinek. Seit 1977 wird darüber hinaus der ergänzende Förderpreis für Nachwuchsautorinnen und -autoren in Höhe von 6.000 Euro verliehen. Auch hier beeindruckt die Liste der ausgezeichneten Autorinnen und Autoren.

Zudem liegt dem Senator für Kultur die Förderung junger, noch unbekannter Autor*innen am Herzen: Mit dem Autorenstipendium, das seit 1984 jährlich vom Literaturkontor verliehen wird und seit 2020 aus einem Nachwuchs- und einem Projektstipendium besteht, gilt es, Bremer Autor*innen zu fördern und erfolgreich zu vernetzen. Mit der Bremer Netzresidenz, die bundesweit einmalig in ihrer Art ist, werden wiederum seit 2008 alle zwei Jahre vom virtuellen Literaturhaus Schriftsteller*innen ausgezeichnet, deren Projekte die technischen Möglichkeiten des Internets kreativ ausloten.

Die Festivallandschaft von Bremen ist in ihrer Vielfalt beeindruckend.

Die Literarische Woche stellt mit wechselnden Themenschwerpunkten den jährlichen Rahmen rund um die Preisverleihung des Bremer Literaturpreises im Januar dar. Lesungen, Ausstellungen, Gespräche sowie spezielle Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche stehen auf dem Programm, um möglichst ein breites Publikum anzusprechen.

Das internationale Poesiefestival Poetry on the Road, das im Frühjahr stattfindet, sichert Bremen seit gut 20 Jahren in der internationalen Literaturszene einen bedeutenden Platz. Mehr als 650 international angesehene Autoren und Autorinnen aus 65 Nationen sind seit Beginn des Festivals in der Hansestadt aufgetreten.

Seit vier Jahren rücken durch Bremen liest! Die lange Nacht der Literatur auch die zahlreichen engagierten Buchhandlungen und Verlage prominent in den Fokus. Lesungen, Diskussionen und Führungen gewähren einen Einblick in die Orte der Buchproduktion und -vermarktung.

Das Krimifestival Prime Time – Crime Time, das 2017 sein 20-jähriges Jubiläum unter der organisatorischen Leitung des Bremer Kriminal Theaters gefeiert hat, ist wiederum das älteste deutsche Festival der Kriminalliteratur und lässt Bremen alljährlich zum Treffpunkt nationaler und internationaler Kriminalschriftstellerinnen und -schriftsteller werden.

Die globale ° als Festival für grenzüberschreitende Literatur versteht sich wiederum als Teil des Dialogs zwischen den Kulturen und stellt Autorinnen und Autoren mit verschiedenen kulturellen Hintergründen vor, die überwiegend in Deutschland leben und auf Deutsch schreiben. Alljährlich im Herbst werden politische Themen aufgegriffen, die eine große Aktualität aufzeigen und insbesondere auch Jugendliche und junge Erwachsene ansprechen. Durch die kluge Themenauswahl und die illustren Gäste gelingt es der Globale°, eine enorme Strahlkraft weit über Bremens Grenzen hinweg zu entwickeln.

Aber auch kleinere Festivals und Lesereihen wie Gastgeber Sprache sowie die Lesereihen LiteraTOUR Nord und Out loud – Die neue Bremer Lesebühne im Lagerhaus sowie zahlreiche Veranstaltungen des Institut Français, des Instituto Cervantes und der Günter-Grass-Stiftung bereichern das literarische Leben in Bremen das ganze Jahr über.

Leseförderung und Kulturelle Bildung stehen in Bremen seit Jahren im Fokus. So leistet die Bremer Stadtbibliothek mit ihrer Zentrale und den Zweigstellen im Stadtraum hervorragende Arbeit im Bereich des Spracherwerbs und der Leseförderung. Darüber hinaus ist sie zu einem sozialen Ort geworden, an dem sich die Bremer und Bremerinnen gerne aufhalten. Neben einem aktuellen Medienangebot zur kulturellen (Weiter-)Bildung bietet die Stadtbibliothek ein breites Angebot an Veranstaltungen, die sich mit aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen. Angefangen bei Diskussionsveranstaltungen über Vorträge, offene Austauschformate von Netzwerkpartner*innen bis hin zu Ausstellungen und Lesungen. Das Angebot wird von der Bevölkerung in hohem Maße genutzt. Hinsichtlich der Bibliotheksnutzung pro Einwohner*in liegt Bremen deutlich vor vielen anderen Bundesländern. Zudem hat die Stadtbibliothek in den letzten Jahren diverse Preise erhalten, zuletzt 2015 den Diversity Preis Bremen für ihre erfolgreiche Arbeit in diesem Bereich. Dank der erfolgreichen Bewerbung für das Förderprogramm 360° - Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft der Kulturstiftung des Bundes kann die Arbeit der Stadtbibliothek zur gesellschaftlichen Integration ab 2018 verstärkt fortgesetzt werden. Das eigene Programm diverser zu gestalten und ein vielfältigeres Publikum zu erreichen haben weiterhin größte Priorität.

Zudem ist Barbara Lison als erfahrene Bibliotheksleiterin und designierte Präsidentin des bibliothekarischen Verbands IFLA (International Federation of Library Associations) international bestens vernetzt und fungiert als wichtige Botschafterin für Bremen.

Das Medium Buch als sinnlich erfahrbares Artefakt mit haptischen, typographischen und avantgardistischen Facetten rückt im international renommierten Zentrum für Künstlerpublikationen in den Fokus. Als Teil des Bremer Sammlermuseums Weserburg – Museum für moderne Kunst umfasst das Zentrum für Künstlerpublikationen einen europaweit einzigartigen Bestand an Archiven, Nachlässen und Sammlungen publizierter Kunstwerke, darunter experimentelle Poesie, Künstlerbuch-Raritäten sowie Sound Poetry auf Künstlerschallplatten, CDs und Audiokassetten. Im Rahmen thematischer Forschungs- und Ausstellungsprojekte wird dieser Bestand der Öffentlichkeit auf immer wieder neue Weise zugänglich gemacht und stößt auf großes internationales Interesse. Das Zentrum gibt mit dem Forschungsverbund Künstlerpublikationen die Onlinezeitschrift setup4 und die Schriftenreihe für Künstlerpublikationen heraus. Über die Sound-Collection-Plattform sind mehr als 300 akustische Kunstwerke zu hören, darunter Gedichte, Interviews und gesprochene Texte.

Bremen hat eine bemerkenswerte Buchhandlungsdichte und -vielfalt, die sich auch bundesweit sehen lassen kann. Viele engagierte Buchhändler und -händlerinnen tragen mit ihrem breiten Angebot sowie mit kleineren Lesungen und Veranstaltungen im Rahmen ihrer Verkaufsräumlichkeiten zum regen literarischen Leben Bremens wesentlich bei. Buchhandlungen wie der Golden Shop, die Georg-Büchner-Buchhandlung, die Lesumer Lesezeit, Logbuch und das Findorffer Bücherfenster sind in den vergangenen Jahren für ihr Engagement wiederholt mit dem Deutschen Buchhandlungspreis des Bundesministeriums für Kultur ausgezeichnet worden.

2020 hat die Buchhandlung Storm sogar das Gütesiegel besonders herausragend erhalten. Das Vorhaben der Geschäftsführerin, für das Preisgeld demnächst eine italienische Ape als mobile Buchhandlung zu erwerben, dürfte für Furore auf Bremens öffentlichen Plätzen sorgen.

Auch die Verlagsszene ist in Bremen vielfältig aufgestellt. Neben dem Schünemann-Verlag, der auf eine lange Buchhandelstradition zurückblicken kann und sich seit Jahren durch sein Engagement bei Bildungsprojekten wie dem Ersten Buch und dem Schulhausroman hervortut, prägen Verlage wie der Kellner Verlag, Edition Temmen und der Donat Verlag mit ihren Bremensien und historischen Sachbüchern das Verlagsangebot der Stadt. Der Sujet Verlag, der 2018 mit dem Bremer Diversity Preis ausgezeichnet worden ist, hat sich auf Gedichtbände mit einem Schwerpunkt auf moderne iranische Lyrik, Romane und Sachbücher spezialisiert. In der Luftwurzelliteratur stehen – im Gegensatz zur Exilliteratur – bereichernde Migrationsaspekte im Zentrum. Jüngere Verlagsneugründungen wie Musketier Verlag und SadWolf Verlag konnten sich schnell erfolgreich etablieren. Neuere unabhängige Verlage wie Golden Press, nn-Verlag und die kunstvollen Druckerzeugnisse vom Logbuch beeindrucken wiederum durch exquisite Veröffentlichungen mit einer besonders liebevollen typographischen Umsetzung.

Ähnlich vielfältig und breit aufgestellt ist auch die Theaterszene Bremens, die auf eine lange und schillernde Tradition zurückblicken kann und klassische und moderne Texte auf stets neue und innovative Weise auf die Bühne bringt.

Seit 2012 leitet Michael Börgerding das Theater Bremen und verfolgt mit seinem Konzept, das Stadttheater als Labor für Experimente zu begreifen, weiter die Öffnung des Hauses für alle Bremerinnen und Bremer. Mit seinem vielfältigen Programm, das auch von Lesungen, Diskussionen und Literatur-Festivals ergänzt wird und wiederholt unkonventionelle Bühnenadaptionen von bekannten Romanvorlagen wagt, festigt er den Ruf Bremens als Kulturstadt und knüpft gezielt an die erfolgreichen Jahre der Intendanz von Kurt Hübner an, der zwischen 1962 und 1973 Maßstäbe in der Bühnenkunst im deutschsprachigen Raum gesetzt hat. Peter Stein und Peter Zadek prägten damals den Bremer Stil und ließen in Neuinszenierungen von alten Klassikern internationale Schauspielgrößen wie Bruno Ganz, Edith Clever und Jutta Lampe glänzen.

Neben dem traditionsreichen Vierspartenhaus hat sich zudem eine vielfältige Theaterlandschaft von freien und privaten Theatern, Spielstätten und Ensembles mit ganz eigenen Profilen in Bremen entwickelt. Exemplarisch genannt werden soll hier neben dem Puppentheater Mensch, Puppe! und dem Literaturkeller insbesondere die Bremer Shakespeare Company.

Die Bremer Shakespeare Company, die 1983 gegründet worden ist, um die Aufführungspraxis der Shakespearezeit wiederzubeleben und zeitgenössisch zu interpretieren, machte sich schnell mit ihrer besonderen Spielweise (kein abgedunkelter Bühnenraum, inmitten des Publikums) und der Fokussierung auf einen klassischen Bühnenautor bundesweit einen Namen. Herausragend sind auch die Kooperationen, die mit der benachbarten Oberschule gepflegt werden, sowie die regelmäßige Zusammenarbeit mit Geschichtsstudierenden der Universität Bremen dokumentarische Stücke mit Lokalbezug „Aus den Akten auf die Bühne“ zu bringen. Für das bildungspolitische Engagement ist die Shakespeare Company ebenso wie für ihre mutigen Inszenierungen mit aktuellem politischen Bezug mehrfach ausgezeichnet worden.

Die Bremer Universität zeichnet sich in verschiedenen Bereichen durch Exzellenz aus und hat große Lust auf (Wissens-)Transfer, indem sie immer wieder gezielt den Bezug zur Stadt sucht. Die Universität Bremen: forschungsstark und exzellent, hat noch nie im Elfenbeinturm gewohnt. Sie fördert Diversität, Internationalität und den Austausch mit der Gesellschaft der bremischen Kultur. Den (Wissens-)Transfer bestimmt sie als zentrale Aufgaben – mit einer starken, breit aufgestellten Literaturwissenschaft.

Das Bremer Institut für Bilderbuchforschung (BIBF) ist neben der literaturwissenschaftlichen Analyse von Bilderbüchern, die wegen ihres Zusammenspiels der narrativen Text- und der ästhetischen Bildebene interessant sind, auf unterschiedliche sprach- und literaturdidaktische Aspekte fokussiert. Seit 2017 bringen die Bremer Bilderbuch-Dialoge darüber hinaus Menschen und Bücher in der Stadtbibliothek, in der Kunsthalle oder auch im Kommunalkino ins Gespräch.

Der Studiengang Transnationale Literaturwissenschaft: Literatur, Theater, Film lehrt die Beschreibung, Reflexion und Analyse der komplexen transnationalen, literarischen, filmischen und theaterbezogenen Produktions- und Rezeptionsprozesse grenzüberschreitenden Charakters. Migration und Grenzen, Diaspora und Exil, Identität und Geschichte, Reise und Unterwegssein sind transnationale Thematiken par excellence. Interdisziplinär und transmedial ausgerichtet, ergänzen sich akademische und praxis- sowie transferorientierte Anteile am Studium. Theaterspielpläne, Festivalprogramme sind in die Lehre eingebunden.

Die Forschungsstelle Osteuropa ist wiederum eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung an der Universität Bremen, die 1982 mitten im Kalten Krieg gegründet worden ist. Heute versteht sich die Forschungsstelle als ein Ort, an dem der Ostblock und seine Gesellschaften mit ihrer spezifischen Kultur aufgearbeitet sowie aktuelle Entwicklungen in der post-sowjetischen Region analysiert werden. Ein möglichst breiter (Wissens-)Transfer wird auch hier sehr hoch geschrieben.

(Wissens-)Transfer ist Chefsache in und an der Universität – in fast allen Fachbereichen gibt es interessante Transferprojekte. Nicht zuletzt deshalb ist die Universität wohl auch gleich zwei Mal bei den Bewerbungen auf Eine Uni – Eine Stadt – Ein Buch des Stifterverbands deutsche Wissenschaft, der ZEIT-Stiftung und der Klaus-Tschira-Stiftung erfolgreich gewesen. 2018 fungierte das Buch King Cotton. Eine Geschichte des globalen Kapitalismus von Sven Beckert als Ausgangspunkt, um den Dialog zwischen Campusuniversität und der Hanse- und Hafenstadt mit kolonialer Vergangenheit zu intensivieren. 2020/21 war es – ohne dies beim Einreichen der Bewerbungsunterlagen überhaupt zu ahnen – das Buch der Stunde Die Pest von Albert Camus, das breitenwirksam in seinem Facettenreichtum und auf seinen Aktualitätsbezug hin untersucht und diskutiert worden ist und wird. Hochaktuell prägt das Thema Solidarität neu befragen eine Uni und eine Stadt!