globale°: Olivier Guez – Die Welt in ihren Händen

Sa, 31. Oktober 2026
13.00 Uhr
Institut français Bremen, Contrescarpe 19, 28203 Bremen

 

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Zum Buch: Mit Die Welt in ihren Händen wendet sich Bestsellerautor Olivier Guez dem Leben einer Archäologin, Abenteurerin und Agentin des Britischen Empire zu:  Gertrude Bell war mit Lawrence von Arabien seelenverwandt, eine enge Vertraute von Winston Churchill und die einzige Frau unter den mächtigen Männern Mesopotamiens. Zwischen Lebensgeschichte und historischer Abhandlung über die Region Vorderasien, Irak, Iran und Türkei im Fadenkreuz des europäischen Imperialismus balancierend, ist der Text weit mehr als Roman, als der der Untertitel ihn ausgibt.

Auf zwei Ebenen erzählt Guez atmosphärisch dicht und historisch versiert von den Ursprüngen der heutigen Konfliktregion und setzt der zu Unrecht Vergessenen ein fesselndes Denkmal.

Übersetzt von Nicola Denis.

Zum Autor: Olivier Guez – °1974 in Straßburg. Nach dem Studium Internationaler Beziehungen, Jura sowie Europäische Politik und Verwaltung, hat Guez u.a. für die OSZE gearbeitet und war als Beobachter in vielen Krisenregionen der Welt. Als Journalist hat er für die Libération, Le Monde und die New York Times gearbeitet und schreibt als Kulturberichterstatter über Frankreich unter anderem für die FAZ. In der aktuellen Auseinandersetzung mit dem rechten Verleger und Medienzar Vincent Bolloré, einem französischen Wiedergänger Silvio Berlusconis, ist Olivier Guez eine der führenden Stimmen.

Das globale° – Festival für grenzüberschreitende Literatur findet vom 26. Oktober bis zum 1. November 2026 unter dem Motto Nation of Strangers zum 19. Mal statt. Zum Programm zählen Lesungen, Diskussionen, Ausstellungen, Konzerte, Film- und Theatervorstellungen, Symposia, Workshops. 


Diese Veranstaltung kostet Eintritt.

Die Veranstaltung wird in deutscher und französischer Sprache stattfinden.

Tickets gibt es hier

Moderation: Elisabeth Arend

Eine Veranstaltung des globale-Festivals für grenzüberschreitende Literatur.

In Kooperation mit dem Deutschen Journalisten Verband und dem Institut français Bremen.