OUT LOUD: KONTRO:VERS – JOSEPHINE APRAKU & TANASGOL SABBAGH

So, 28. Juni 2026
19.30 Uhr
Kulturzentrum Lagerhaus, Schildstraße 12-19, 28203 Bremen

Logo der Lesereihe OUT LOUD

Zwischen Krisen, Kriegen, Hitze und gesellschaftlicher Spaltung scheint vieles aus den Fugen geraten. Worauf können wir in solchen Zeiten noch hoffen? Und wie lässt sich Hoffnung nicht nur denken, sondern gemeinsam leben? Diesen Frage widmet sich Kontro:Vers – eine Kooperation des internationalen Literaturfestivals poetry on the road und OUT LOUD mit Sachbuchautor*in Josephine Apraku und Spoken-Word-Künstlerin Tanasgol Sabbagh.

Tanasgol Sabbagh performt Texte, in denen Worte zu Widerstand werden und Poesie zum Raum für Trauer, Wut und Hoffnung. Und Josephine Apraku fragt in der Anthologie Was wir meinen, wenn wir Hoffnung sagen (Oekom Verlag, 2026): „Was wäre, wenn wir unser bestes Leben gemeinsam jetzt leben würden?“

Ein Abend über Hoffnung als politische Praxis, über Sprache als Widerstand und über die Kraft, Geschichten miteinander zu teilen.

Tanasgol Sabbagh ist in Amol, Iran, geboren und in Hessen aufgewachsen. Sie ist Künstlerin und Dichterin. Ihre literarische arbeitet präsentiert sie in Performances, Audiostücken, Videoinstallationen und musikalischen Kollaborationen. Sie ist Mitbegründerin des Künstler*innenkollektivs parallelgesellschaft sowie der gleichnamigen Veranstaltungsreihe, die politische Kunst abseits der deutschen Leitkultur verhandelt. Zusammen mit der Lyrikerin Josefine Berkholz ist sie Gründerin und Redakteurin des auditiven Literaturmagazin Stoff aus Luft, das als Podcast erscheint. Tanasgol lebt in Berlin.

Josephine Apraku ist Afrikawissenschaftler*in, Autor*in, Podcaster*in und Referent*in für intersektionale rassismuskritische Bildungsarbeit. Neben mehreren Sach- und Kinderbüchern hat Josephine unter anderem für Magazine wie das Missy Magazine, den Berliner Tagesspiegel oder Vogue Germany geschrieben. Außerdem organisierte Josephine die monatliche Soli-Lesereihe In guter Gesellschaft, mit der Geld für Initiativen gesammelt wurde. Josephines Arbeit bewegt sich zwischen Kritik und Utopie – mit dem Ziel, Unterdrückung sichtbar zu machen und kollektive Veränderung anzustoßen.


Eintritt: €18 / €14 / €10 nach Selbsteinschätzung

Tickets gibt es hier 

Moderation: Katharina Mild