queer.lit!: Zeichnen & Schreiben mit Lee Doubleu & Jutta Reichelt

Sa, 19. September 2026
11.00-17.00 Uhr

Weserburg Museum für moderne Kunst, Teerhof 20, 28199 Bremen

 

Logo der Veranstaltungsreihe queer.lit! vom [virt.] Literaturhaus Bremen

Voranmeldung bitte an juttareichelt@posteo.de

Dieser Workshop richtet sich an alle, die beides ausprobieren möchten: das Schreiben und das Zeichnen. Wir wollen uns für das Schreiben von vor Ort anstehenden Zeichnungen inspirieren lassen und für das Zeichnen von gerade geschriebenen Texten – und dann schauen wir, ob und wie das zusammenpassen könnte. Alle, die Lust auf Experimente und Freude am gemeinsamen Tun haben, sind herzlich willkommen. Für die Teilnahme sind keinerlei Vorkenntnisse nötig!

Außerdem gibt es die Möglichkeit, sich von der Weserburg selbst inspirieren zu lassen – bis hin zu den Werken der Sammlungsausstellung So wie wir sind, von Murat Önens „Moving Pile under the Blue Sky“ (2022) zu Zoe Leonards queerpolitischen Manifest: „I want a president“ (1992).

Darüber hinaus gibt es die vier offenen Termine von Queer Schreiben: Gegen die Norm! mit der Bremer Autorin Jutta Reichelt (29.03., 07.06.26, 23.08.26 und 25.10.26, jeweils 13.00- 17.00 Uhr).

Lee Doubleu zeichnet, malt und schreibt in Bremen. Ehrenamtlich leitet Lee im Team einen monatlichen Zeichentreff an. Die eigene künstlerische  Arbeit fokussiert sich aktuell auf Sketches, Illustrationen und 
Aquarelle für eine Soloausstellung im Sommer. Im Januar 2025 erschien die Ausgabe des digitalen Literaturmagazin Bremen mit einer von Lees Illustrationen  als Coverbild. Zeichnen und Schreiben vermischt Lee unter anderem beim Erstellen von Charakterdesigns für Figuren aus selbstverfassten Texten.  Zuletzt wurde die Kurzgeschichte „Der Hobby-Friedhof“ in einer Anthologie des ohneohren Verlags in Österreich veröffentlicht.

Jutta Reichelt (1967) lebt als Schriftstellerin und Geschichtenanstifterin in Bremen. Sie schreibt Romane, Erzählungen, literarische Essays, bloggt Über das Schreiben von Geschichten und leitet Schreibwerkstätten. Ihre Texte wurden mehrfach ausgezeichnet, bereits 2001 erhielt sie den Würth-Preis der Tübinger Poetik-Dozentur, zu dem Herta Müller die Laudatio hielt. 2015 erschien der Roman Wiederholte Verdächtigungen bei Klöpfer & Meyer (Tübingen), 2020 der literarische Portraitband Blaumeier oder der Möglichkeitssinn (Bremen). Für die Arbeit an Mein Leben war nicht, wie es war erhielt sie 2020 das Literatur-Projektstipendium des Bremer Senators für Kultur. Der Roman ist 2024 beim Kröner Verlag erschienen.

2024 wurde queer.lit!, die Lesereihe mit queerem Fokus des Literaturhaus Bremen, erneut aufgenommen. Seitdem dreht sich das Programm um Empowerment durch queere Sprache und Performance und es gibt sowohl mehrere Lesungen als auch unterschiedliche Schreibwerkstätten von queeren Autor*innen – seinen Abschluss feiert queer.lit! auch 2026 mit einer Lesebühne, wo Teilnehmer*innen der Schreibwerkstätten ihre Texte lesen sowie mit einer eigenen Veröffentlichung! queer.lit! ist eine Einladung zum Lesen und Schreiben gegen die sogenannte Norm – für mehr Sichtbarkeit und Selbstermächtigung!


Museumseintritt: €12 | erm. frei!
Der Schreibworkshop selbst ist kostenfrei.

Eine Kooperation des Literaturhaus Bremen und der Weserburg Museum für moderne Kunst.

Mit freundlicher Unterstützung des Senators für Kultur, der Karin und Uwe Hollweg Stiftung und der stiftung schwule freunde bremen.

Portraitfoto von Lee Doubleu
© Lee Doubleu
Portrait der Autorin Jutta Reichelt
© Dorothea Salzmann-Schimkus