Wolfgang Franßen – Einer sollte ihm mal sagen, dass er tot ist

Sa, 17. Oktober 2026
19.00 Uhr
Albatros Buchhandlung, Fedelhören 91, 28203 Bremen


Zum Buch: Im Mittelpunkt steht Trésor – ein dementer Auftragskiller, der gemeinsam mit seinem Partner Pépé in einer Bar in Südfrankreich sitzt. Beide können sich nicht mehr erinnern, ob sie einen Mord im Auftrag eines Pariser Gangoberhaupts begangen haben. Also machen sie sich auf die Suche nach der Leiche. Doch Trésor weiß nicht, dass sein bester Freund längst ein eigenes Spiel spielt: Pépé will ihm einen Mord anhängen, den er im Auftrag eines Clubbesitzers begangen hat. Als Pépé plötzlich verschwindet, beginnt für Trésor eine ebenso absurde wie gefährliche Hetzjagd – und ein Kampf gegen das eigene Vergessen.

Franßen verbindet schwarzen Humor mit einer düsteren Kriminalgeschichte und erzählt von Freundschaft, Verrat und der Frage, was von einem Menschen übrig bleibt, wenn die eigene Erinnerung unzuverlässig wird. Ein Südfrankreich-Krimi mit skurrilen Figuren und einer gehörigen Portion Tarantino.

Wolfgang Franßen, gebürtiger Aachener, studierte Germanistik, Soziologie und Geschichte und arbeitete 22 Jahre als Theaterregisseur. 1993 wurde sein Stück Hasenclever im Ludwig Forum für internationale Kunst uraufgeführt. 2013 gründete er in Hamburg den Polar Verlag. Seit 2021 veröffentlicht er wöchentlich den Literaturpodcast der vergessenen Bücher. Sein erster Roman Mado erschien 2021 im Europa Verlag. Einer sollte ihm mal sagen, dass er tot ist ist sein zweiter Roman und erschien im Juli 2026 im ars vivendi Verlag. Seit 2025 arbeitet Franßen zudem an einer eigenen Hörbuchreihe.


Eintritt: 10€

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