Eva Matz

Porträtbild von Eva Matz
© Matthias Nau

Eva Matz ist kryptische Lyrikerin, mit einem Lebenslauf, der ein Scheiterhaufen gesellschaftlicher Werte ist. Sie wurde nach Weltreisen & Straßenmusik in die Selbstständigkeit gezwungen - als sie aus ihrem Jurastudium herausflog. Seitdem ist sie hauptberuflich: Slam Poetin, Theaterschaffende, Musikerin, Workshop-Leiterin & Ehrenamtlerin.
Seit 2014 leitet sie Workshops in Poetry Slam, Kreatives Schreiben & Theater. Sie realisiert eigene Theaterprojekte & organisiert in Bremen diverse Poetry Slams & Lesebühnen. Eva Matz war mehrfach Finalistin der Nds/HB Meisterschaften und nahm 2018 an den deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften teil. Ihre Texte veröffentlicht sie zum Großteil selbst in handgeschriebenen, illustrierten & an der Nähmaschine ihres Mitbewohners zusammengenähten Textheften. 2019 wurde einer ihrer Texte in der Anthologie „Slam Poetry 39 Monologe & Dialoge.“ (Theresa Sperling Hg.) im Deutschen Theaterverlag veröffentlicht. In ihren Texten stellt sie Fragen, Fragen die wir uns alle stellen sollten, in poetischem Wortklang verpackt & alles andere als verklärte Gesellschaftskritik.

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Wir wollen nicht länger schweigen

In dem Spoken Word-Projekt geht es darum, die eigene Stimme zu finden und hörbar zu machen. Eva Matz und Nele Müller arbeiten mit Jugendlichen aus der Klasse 10A der Oberschule In den Sandwehen zum Thema "Gerechtigkeit" und entwickeln zusammen Texte und Performances.


Bibliographie

Poetry Slam: 39 Monologe und Dialoge

Taschenbuch, 2019
Deutscher Theaterverlag, ISBN: 978-3769503401
200 Seiten, €16,80

Herausgegeben von Theresa Sperling

Die 39 von Theresa Sperling gesammelten Texte unterschiedlichen Abstraktionsniveaus eröffnen Schul- und Jugendtheatergruppen erstmalig die Möglichkeit, Poetry Slams als abgeschlossene Minidramen zu inszenieren. Slamtexte sind für die Bühne geschrieben. Sie zeichnen sich durch perfomative Kraft, prägnante Kürze, sprachliche Dichte und inhaltliche Abgeschlossenheit aus. Zehntklässler, die sich zum ersten Mal mit perfomativen Darstellungsformen befassen, werden in dieser breitgefächerten Anthologie ebenso fündig wie theatererprobte AbiturIentinnen oder semiprofessionelle JungdarstellerInnen.