Anna Ribeau

Porträt von Anna Ribeau
© privat

Die Dichterin Anna Ribeau hat es sich zur Aufgabe gemacht, GehDichte zu erstellen: WortWandLungen aus dem Spiel mit Wortmetamorphosen, Palindromen, Anagrammen und allem, was der Wortschatz hergibt.
Auf Leinwand gedruckt werden diese GehDichte an Wände gebracht. So entstehen WOrte: Wort Orte die man betreten kann. „Das Land der Dichter innen wird damit urbar gemacht.“ Ausstellungen wurden bereits an unterschiedlichsten Orten veranstaltet: Galerie oder Schule, im Schloss (Wätjens Schloss, Atelier Peter K. F. Krüger) ebenso wie in unrenovierten verwaisten Räumen wie im WOrt in Bremen-Findorff.
Dichtung ist dabei eine Lebenseinstellung, die sich auch auf die Arbeit in pädagogischen Bereichen erstreckt. Im Bereich Literatur-, Sprachwissenschaft, Psychologie und Pädagogik hat Anna Ribeau an verschiedenen deutschen Universitäten (Münster, Kassel, Osnabrück, Hagen) studiert. Der wichtigste Schulungsweg war und ist für sie jedoch das Leben selbst; die Aufgaben und Begegnungen mit Menschen, Reisen, Feldern. Sie lebt in Bremen, ist verheiratet und Mutter von vier Kindern.
Ribeau ist derzeit auf der Suche nach einem Verlag, der ihre GehDichte verlegt, die sie bislang nur im Selbstverlag veröffentlichte. Sie schreibt außerdem Zeitungsartikel über das Spiel mit der Sprache und über diverse andere Lebensthemen aus der Sicht einer Dichterin.


Cover von GehDicht

GehDicht

Lyrik, 2016
Books on Demand, ISBN: 9783842325289
24 Seiten, €8,00

Die GehDicht Sammlung der Sprachbegeisterten besteht aus tiefsinnigen, kurzen, prägnanten, ausgewählten Sprachspielen zu deren Entstehung Ribeau sagt: „Ich lasse die Sprache für sich sprechen, gebe ihr Raum und spiele mit ihr, wie ein Kind. Das Spiel ist eine ernste Angelegenheit! Und die Sprache hat uns viel zu sagen, wenn wir sie lassen. Ich nähere mich ihr und nähre mich von ihr. Dabei kommt das GehDicht heraus. Was ist das Gedicht anderes als eine Aufforderung an uns? Geh Dicht!“