Schreiben ist für mich…
… das, was ich am liebsten tue und am besten kann.
Ich lese am liebsten…
… in meinem Bett unterbrochen von Blicken aus dem Fenster.
Ich finde, man sollte viel öfter…
… Zeit mit lieben Menschen verbringen.
Bremen ist für mich…
… die Stadt, in der sich meine Großeltern verliebt haben und Großtante Erika auf dem Freimarkt ihr ganzes Geld in Losglück investiert hat.
Als nächstes möchte ich…
… mehr über Vulkanologie lernen.
Du solltest unbedingt meinen Roman lesen, weil…
... zwischen den Seiten der Nordatlantik tobt.
Bei meiner Lesung freue ich mich auf…
... bekannte und neue Gesichter.
Und weil es im November unser Ausgabenthema ist: Das Weltall…
... ist von der Erde aus am schönsten, wenn es auf der Sonne stürmt.
Berit Glanz
wurde 1982 geboren, hat in München, Stockholm und Reykjavík studiert und ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Neuere Skandinavische Literaturen der Universität Greifswald. Sie war Finalistin beim 24. open mike und Teilnehmerin der Textwerkstatt Kölner Schmiede. Für ihr Romandebüt Pixeltänzer wurde sie 2017 mit dem Literaturpreis, dem Publikumspreis Mecklenburg-Vorpommern und mit dem Hebbel-Preis 2020 ausgezeichnet. 2020 wurde ihr das Online-Stipendium Bremer Netzresidenz für ihr Projekt nature writing | machine writing vom Literaturhaus Bremen zuerkannt.
Unter weitem Himmel ist der neue Roman von Berit Glanz: Anfang des 20. Jahrhunderts kreuzt der bretonische Fischer Olier mit seiner Flotte vor Islands Küste. Sein Leben verändert sich, als er in einem Krankenhaus in den Ostfjorden der jungen Sólrun begegnet. Genau dort erforscht die deutsche Genetikerin Maris über 100 Jahre später eine Schaf-Chimäre und kommt zu überraschenden Ergebnissen – auch für sich selbst. Faszinierend verwebt Unter weitem Himmel Zeitebenen der isländischen Geschichte. Mit ihrem atmosphärischen Roman spürt Berit Glanz der Frage nach, wie kultureller Austausch Identität formt und welche Rolle dabei die Liebe spielt.