Gästebuch: Tanya Raab

Bild von Gästebuch neben Blume und Lampe
© Rike Oehlerking

Schreiben ist für mich… 

… Erinnerung, Widerstand und Trost zugleich.

Ich lese am liebsten… 

…  querbeet, denn oft haben mich die unscheinbarsten Bücher am meisten bewegt und mitgerissen.

Ich finde, man sollte viel öfter… 

jüdische Vielstimmigkeit aushalten, auch wenn sie vielleicht nicht bequem ist. 

Bremen ist für mich… 

… die Stadt, wo der Lieblingsfußballverein meines Partners zu Hause ist.

Als nächstes möchte ich… 

… mein Lehramtsstudium beenden und endlich in meinem Traumberuf tätig werden.

Du solltest unbedingt meinen Roman lesen, weil…

… der jüdisches Leben nicht auf bekannte Bilder reduziert sondern es abseits von Klischees zeigt.

Bei meiner Lesung freue ich mich auf…

...  auf spannende Fragen und Diskussionen aus denen ich womöglich selbst viel mitnehmen kann.
 

Und weil es im März unser Ausgabenthema ist: (jüdische) Mütter…

... (und Väter) stehen im Zwiespalt, jüdisches Leben weiterzugeben und gleichzeitig ihre Familie vor Antisemitismus zu schützen.

Das Bild zeigt Tanya Raab mit ihrem Buch "Shalom zusammen!"
© Tanya Raab

Das Cover zeigt eine Frau vor blauem Hintergrund.

Tanya Raab

wurde in der Ukraine geboren und zog im Alter von drei Jahren zusammen mit ihren Eltern nach Deutschland. Seit 2019 studiert sie an der Universität Potsdam Deutsch und Russisch. Mit ihrem aktivistischen Account @oy_jewish_mamma leistet sie Aufklärungsarbeit rund um Judentum, Antisemitismus und Erinnerungskultur. Die angehende Lehrerin ist gefragte Gesprächspartnerin für TV- und Printmedien, wenn es um modernes jüdisches Leben geht.

„Du siehst ja gar nicht jüdisch aus“ ist ein Satz, den Tanya beim Dating schon oft gehört hat. Seitdem sie auf dem Pausenhof mitbekam, wie ein Mitschüler den anderen mit „Du Jude“ beschimpfte, beschäftigen sie viele Fragen: Was bedeutet es, jüdisch auszusehen? Gibt es so etwas überhaupt? Muss ich mich für mein Jüdischsein schämen oder darf ich stolz darauf sein?
 

Weiterlesen:

Satzwende: Leif Randt

Besser haben als brauchen? In unserer Kolumne "Satzwende" denkt Leif Randt über Verzicht und Überfluss nach. Erfahre mehr in seiner Kolumne rund um das Thema Konsum.

Lesetipp: Buchhandlung Balke empfiehlt

Tomer Gardi erzählt in „Liefern“ in verschiedenen Episoden von sehr unterschiedlichen Menschen in unterschiedlichen Ländern, Städten, Kontinenten, die auf die ein oder andere Art involviert sind in den Kreislauf aus Essenslieferungen, der sich um unseren Globus zieht. Carlotta Jenniges von der Buchhandlung Balke stellt das Buch vor. Kennst du es schon?

Mehr erfahren
Lesezeichen: Nele Miesner

Minimalismus betreiben oder ein 30-teiliges Starterkit für das neue Hobby anschaffen? In ihrem Text "hungrig einkaufen" reflektiert Nele Miesner ihr Verhältnis zu Konsum, und warum dieser sich immer wieder von hinten anschleicht.

Mehr erfahren