Film ab!: Filmfest mit Literaturschwerpunkt

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Das diesjährige Filmfest Bremen zeigt vom 14. bis 18. April 280 Filme in mehr als 70 Programmpunkten, die Hälfte der Beiträge sind internationale Produktionen aus aller Welt. Darunter finden sich 29 exklusive Weltpremieren und 74 Deutschlandpremieren, die Zuschauer*innen fünf Tage lang genießen dürfen. Ein Schwerpunkt dabei: Literatur!

„Wir können uns auf ein fantastisches, internationales Spektrum freuen: von Portraits über Autorinnen und Autoren, über Werke inspiriert von literarischen Motiven, bis hin zur klassischen Romanverfilmung.“

Ilona Rieke, Programmleiterin

Das Themengebiet Literatur ebnet beim Filmfest verschiedensten Filmformen den Weg, das Spektrum ist bunt. Die Filme zum Schwerpunkt laufen in einem internationalen Wettbewerb und können über einen digitalen Festivalpass zeitlich unabhängig bequem von zu Hause aus gestreamt werden.

Was das Filmfest so besonders macht? Innovative, teils eigenwillige Erzählformen, die von den neuesten Techniken Gebrauch machen, heitere bis düstere Inhalte im Wettbewerb zum Thema Humor und Satire und ein internationaler Bezug – auch in Coronazeiten. Das Publikum erhält zudem spannende Einblicke in das Schaffen hinter den Kulissen der Filme.

Super-8-Filmabend

Anlässlich des Mottos Literatur findet ein Super-8-Filmabend am 17. April statt. Präsentiert werden die Ergebnisse aus einem Experiment, dem sich zehn interdisziplinäre Teams aus Autor*innen und Filmemacher*innen stellten: Eine Super-8-Filmrolle bedeutet 15 Meter Film, drei Minuten Laufzeit ohne Tonspur, eine digitale Nachbearbeitung ist nicht möglich. Die Teams hatten einen Versuch, um auf den Filmstreifen ihre Geschichte zu erzählen, erst einmal nur visuell. Ein dazu verfasster literarischer Text ergänzt eine sprachliche Ebene. Beim Filmabend treffen dann analoger Film, Musik und der live-Vortrag von Lyrik oder Prosa aufeinander.

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Unsere Lesetipps zum Thema Verwandlung

Ohne Verwandlungen wären die meisten Geschichten vermutlich ganz schön langweilig. Neben den Prozessen, die literarische Figuren durchmachen, verwandeln sie oft auch ihre Lesenden ein bisschen. Unsere Redaktion hat ein paar Lesetipps zum Thema zusammen getragen. Bist du bereit für eine Veränderung?

Lesetipp: Books Club Bremen empfiehlt

Wie wird aus einer passiven Beobachter*in eine Person, die sich selbst ermächtigt, Grenzen überschreitet und Befreiung sucht? Im Roman „Honey“ beschreibt Imani Thompson die Verwandlung ihrer Protagonistin Yrsa. Lies nach, warum Alina Koch dieses Buch empfiehlt!

Satzwende: Julia Weber

Ein Mensch wird zum Regenwurm - was löst das aus? In unserer Kolumne Satzwende erzählt Julia Weber von ihrer Figur Ruth und der Kraft der Verwandlung. Bei ihrer Lesung in Bremen kannst du noch mehr über das Thema erfahren.