Gästebuch: Yandé Seck

Bild von Gästebuch neben Blume und Lampe
© Rike Oehlerking

Schreiben ist für mich...

…die schönste Neuentdeckung der letzten Jahre.

Ich lese am liebsten...

…sonntags und dann stundenlang. Gerade Zami von Audre Lorde. 

Ich finde, man sollte viel öfter...

…spazieren gehen und das als Sport gelten lassen.

Bremen ist für mich...

…beim abendlichen Vorlesen Kulisse eines Märchens, aus dem man ja auch lernen kann: "Verbündet euch!".

Als nächstes möchte ich...

…den Jakobsweg gehen. Das liegt vermutlich daran, dass ich seit kurzem auf social media bin. 

Beim NEUland-Festival freue ich mich auf…

…die anderen Autor:innen. Beim Reinlesen habe ich schon einmal laut gelacht.

Und weil es im April unser Ausgabenthema ist: Stadt…

…ist der Ort, an dem wir viel miteinander teilen. Das tut ganz gut, glaube ich.

Mehr zum NEUland Debütant*innenfestival

Ein Foto der Autorin Yandé Seck.
© Nils Heck

Yandé Seck

wurde 1986 in Heidelberg geboren und wuchs dort und in Frankfurt am Main auf, wo sie heute mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern lebt. Sie arbeitet als Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche, lehrt außerdem an der Uni Frankfurt und promoviert zu Mutterschaft, Migration und Psychoanalyse. Weiße Wolken ist ihr erster Roman.

Darin erzählt die Autorin von zwei ungleichen Schwestern: Dieo lebt mit ihrem Mann Simon und drei Söhnen in einer schönen Altbauwohnung im Frankfurter Nordend. Sie leidet unter den unerfüllbaren Ansprüchen der Gesellschaft an sie als Mutter, vor allem aber ist es die ständige Kritik ihrer jüngeren Schwester Zazie an allem und jedem, die an ihren Nerven zerrt. Auch Simon, ein mittelalter weißer Mann und Angestellter in einem Finanz-Start-up, gerät immer wieder ins Visier seiner Schwägerin, die zunehmend an der rassistischen und sexistischen Gesellschaft verzweifelt. Als der Vater der Schwestern, ein eigensinniger Nietzschefan, der vor mehr als vierzig Jahren aus dem Senegal nach Deutschland kam, unerwartet stirbt, gerät das mühsam kalibrierte Familiengefüge aus dem Gleichgewicht. Für die Beerdigung reisen die Schwestern in das Land ihres Vaters. Der Abschied wird für die beiden zu einem Neuanfang – in vielerlei Hinsicht.

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