Around the World in Dots

Pinke Postkarten mit Brailleschrift liegen auf einem Stapel.
© Annika Gieschen

Anlässlich des Welt-Braille-Tages am 4. Januar 2025 und um die Bedeutung der Braille-Schrift als Kommunikationsmittel zu feiern, hat die City of Literature Dunedin mit der Künstlerin und Autorin Julie Woods zusammengearbeitet, die sich auch „That Blind Woman“ nennt. 

Julie Woods lernte 2001 im Alter von 35 Jahren die Blindenschrift und nahm 2009 sogar an der Feier zum 200. Geburtstag von Louis Braille in Paris teil. Seitdem hat sie sich das inspirierende Ziel gesetzt, 1 Million Namen in Blindenschrift zu schreiben, um die Welt mit Punkten zu verbinden. Julies Reise war bemerkenswert. Nachdem sie im Alter von 49 Jahren 49 Länder bereist hatte, war es ihr Wunsch, mit 50 Jahren 50 Länder zu besuchen, und das hat sie wahr gemacht. Auch in Deutschland war sie zu Gast und hat für Bremen als deutsche Literaturstadt gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem Künstler Ron Esplin, Untersetzer gestaltet, die die Geschichte von Julies Reisen erzählen, sowie personalisierte Braille-Karten. Julie lebt in der City of Literature Dunedin.

Mehr über Julie Woods

Mehr über die City of Literature Dunedin

Weiterlesen:

KOLLER #4: Polyphonie – Stimmen der Stadt

Der neue Koller ist da! Die Zeitschrift für junge Literatur aus Bremen erscheint in seiner vierten Ausgabe. Unter dem Titel "Polyphonie – Stimmen der Stadt" versammelt er die Stimmen von 32 Autor*innen aus Bremen und der Region. Lies rein!

Unsere Lesetipps zum Thema Körper

Wie wird in Romanen und Sachtexten über körperliche Verletzlichkeit, Wandelbarkeit und Stärke erzählt? Unsere Redaktion stellt besondere Bücher über Körper vor. Welches davon möchtest du als nächstes lesen?

Satzwende: Son Lewandowski

Hüftschmal anstatt hüftbreit? In ihrer Kolumne "Satzwende" reflektiert Son Lewandowski Körperbilder und eine neue Art der Selbstbewertung. Erfahre mehr in ihrer Kolumne rund um das Thema Körper.