Elias Naeb: „Mein Viertel“

© Tobias Lebowski

Seit 2024 steht Elias als Poetry Slammer auf der Bühne. Aufgewachsen im sozialen Brennpunkt, als Kind von Eltern mit Fluchterfahrung, bringt er Erfahrungen mit Diskriminierung, Bildungsungleichheit und sozialer Ausgrenzung in seine Texte. Poetisch verdichtet, politisch pointiert.

Er verbindet biografische Fragmente mit gesellschaftlicher Analyse, bewegt sich zwischen Straßenpoesie, Hip-Hop und politischem Denken. Inspiriert von Hannah Arendt, Erich Fromm, Pierre Bourdieu, James Baldwin und Audre Lorde verhandelt er Fragen von Gerechtigkeit, Teilhabe und Macht.

Auch als Sozialarbeiter in der Eingliederungshilfe begleitet Elias Menschen, um Handlungsspielräume zu eröffnen und Selbstbestimmung zu stärken. Auftritte führten ihn bereits nach Hannover, Hamburg, Bremen, Münster und Essen. 2024 wurde er für die Landesmeisterschaften Niedersachsen/Bremen nominiert.

Sein Anspruch ist es, mit Worten Brücken zu bauen, zwischen System und Straße, Herkunft und Gegenwart, Theorie und Alltag.

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