Vom 15. Mai bis zum 15. Juni ist die italienische Autorin Linda Farata zu Gast in Bremen. Sie ist Preisträgerin der ersten Ausgabe des Preises Residenza Molteplicità – Brema und im Rahmen dessen für ein Residenzprogramm in der Stadt.
In Zusammenarbeit zwischen der Generaldirektion für öffentliche und kulturelle Diplomatie des Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit, vertreten durch das Italienische Kulturinstitut in Hamburg, dem Senator für Kultur der Freien Hansestadt Bremen (Bremen UNESCO City of Literature) und der Deutsch-Italienischen Gesellschaft Bremen wurde dieser Preis ausgelobt und die Preisträgerin ausgewählt.
Originelle Erzählungen, ein spannendes Schreibprojekt für den Bremen-Aufenthalt sowie die Tatsache, dass Linda Farata aus Mailand stammt – eine der UNESCO Cities of Literature – haben die Entscheidung für diese junge Autorin begründet.
Linda Farata wurde 1994 in Mailand geboren und hat längere Zeit auch in Berlin gelebt. Ihre Erzählungen, Artikel und literarischen Übersetzungen wurden in verschiedenen Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht. 2022 erschien Ero una Fanzine beim Verlag Agenzia X, eine Anthologie, die sie gemeinsam mit dem Collettivo Mastica’zine herausgab. Quell’amore lì ist ihr erster Roman, der 2025 bei dem renommierten Mailänder Verlag Bompiani erschienen ist.
Linda Farata wird einen Monat in Bremen verbringen, um sich hier mit dem in der Ausschreibung vorgegebenen Thema Vielfalt auseinanderzusetzen. Dieses bezieht sich auf das gleichnamige Kapitel aus Italo Calvinos Amerikanische Vorlesungen, Essays über große Orientierungen der Literatur des 21. Jahrhunderts.
Linda Farata wird sich dem Bremer Publikum in einer Veranstaltung am 31. Mai vorstellen. Die Veranstaltung bietet auch die Gelegenheit, mit der Autorin ins Gespräch zu kommen.