Gästebuch: Dilek Güngör

Bild von Gästebuch neben Blume
© Rike Oehlerking

Schreiben ist für mich...

...ein Weg, meine Gedanken zu verstehen.

Ich lese am liebsten,...

...kreuz und quer, statt vom Anfang zum Ende.

Ich finde, man sollte viel öfter...

...nichts sagen.

Bremen ist für mich...

...doch ganz schön weit weg.

Als nächstes möchte ich...

...mal wieder malen.

Die Literarischen Wochen Bremerhaven...

...sind etwas Neues für mich, ich bin in diesem Jahr zum ersten Mal dabei.

Und weil es im März unser Ausgabenthema ist: Die Liebe...

...will endlich auch einmal die Beine hochlegen.

Portrait Dilek Güngör
© Ingrid Hertfelder

Dilek Güngör

wurde 1972 in Schwäbisch Gmünd geboren, ist Journalistin und Schriftstellerin. Die Autorin lebt und schreibt in Berlin. Ihre gesammelten Zeitungskolumnen erschienen in den Bänden Unter uns und Ganz schön deutsch. 2007 veröffentlichte sie ihren ersten Roman Das Geheimnis meiner türkischen Großmutter. 2019 erschien ihr zweiter Roman Ich bin Özlem im Verbrecher Verlag. Ihr dritter Roman, Vater und ich, stand auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis 2021. Dilek Güngör beschreibt darin die Annäherung einer Tochter an ihren Vater, der als sogenannter Gastarbeiter in den 70er Jahren aus der Türkei nach Deutschland kam. Sie erzählt von dem Versuch, die Sprachlosigkeit mit Gesten und Handgriffen in der Küche, mit stummem Beieinandersitzen zu überwinden. Ein humorvoller wie rührender Roman über eine Vater-Tochter-Beziehung.

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Einheitsbrei des Grauens

Eine Weltmacht legt den Rückwärtsgang ein - Gianna Lange denkt in ihrem Essay über die Gefahren des Rückschritts nach. Ein Rückschritt, der andernorts beginnt, aber auch unsere bunte Gesellschaft bedroht. Gianna Lange ist Teil des Kollits, des Jungen Kollektivs für Literatur in Bremen.