Gästebuch: Judith Kuckart

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© Rike Oehlerking

Schreiben ist für mich...

...aus einem Tag, der 24 Stunden hat, einen mit 48 Stunden zu machen...

Ich lese am liebsten,...

...wenn es regnet...

Ich finde, man sollte viel öfter...

...zuhören...

Bremen ist für mich...

...die Shakespeare Company...

Als nächstes möchte ich...

...wissen, was ich als nächstes mache...

Weil es im Februar unser Ausgaben-Thema ist: Mein Buchtipp in Sachen Comic und Graphic Novel ist...

...Julia Hoße: In meiner Erinnerung war mehr Streichorchester (Graphic Novel bei der Edition Büchergilde)

Zum Comic-Lesetipp von Judith Kuckart

© Burkhard Peter

Judith Kuckart

wurde 1959 geboren und lebt als Autorin und Regisseurin in Berlin. Von ihr erschienen unter anderem der Erzählband Die Autorenwitwe (DuMont 2003), die Romane Dass man durch Belgien muss auf dem Weg zum Glück (DuMont 2015) und zuletzt Café der Unsichtbaren (DuMont 2022). Darin geht es um die Mitarbeiter*innen eines Sorgentelefons. Alle sieben – so unterschiedlich ihre Leben verliefen – erfahren, dass zuzuhören den Anrufenden in einer schlaflosen Nacht das Gefühl von Ausweglosigkeit nehmen kann – und mit dem Zuhören auch eigene Lebenserfahrungen einen unerwarteten Sinn bekommen. Die Biografien derer, die zuhören, berühren jene der Anrufer. Ein unsichtbares Netz zwischen Rand und Mitte der Gesellschaft entsteht, das Lebensgeschichten aus dem Dunkel des Unerzählten fischt.

Judith Kuckart verfasste zahlreiche Theaterstücke. In der Bremer Shakespeare Company fand im März die Uraufführung ihres Stücks Kommt ein Clown in ein Hotel statt, bei dem sie auch Regie führte. Sie wurde mit zahlreichen Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet. Im Juni liest sie in der Buchhandlung Schweitzer Fachinformation.

Weiterlesen:

Antonio Muñoz Molina im Interview

Antonio Muñoz Molina ist einer der wichtigsten zeitgenössischen Autoren Spaniens und als Repräsentant des Gastlandes eröffnet er dieses Jahr die Frankfurter Buchmesse. Im Interview hat er uns verraten, was das für ihn bedeutet und woran er gerade arbeitet. Hier könnt ihr das Interview lesen – auf Deutsch y naturalmente en versión original.

Satzwende: Christian Diaz Orejarena (1/2)

In Christian Diaz Orejarenas Comic-Kolumne geht es nach Kolumbien zu den sogenannten Lengerke-Wegen, benannt nach einem deutschen Großunternehmer aus dem 19. Jahrhundert. Eine Karnevalsmaske nimmt uns mit hinter die Fassade der Heldengeschichte des wirtschaftlichen Aufschwungs und zeigt die Ausbeutung und Gewalt, die dahinterliegen.

Jürgen Alberts: Lesezeichen

Passend zum herbstlichen Wetter heißt das Lesezeichen in dieser Ausgabe "Ich will keine Winter mehr!" und lässt uns auf den nächsten Winter blicken und wo man ihm entgehen kann. Lies rein ins Gedicht von Jürgen Albert, in dem sich Verse auf Deutsch mit welchen auf Spanisch abwechseln.