Gästebuch: Yasmine M'Barek

Bild von Gästebuch neben Blume mit Hand
© Rike Oehlerking

Schreiben ist für mich...

...die privilegierteste Art, sich auszudrücken und gehört zu werden. 

Ich lese am liebsten,...

...Romane, die vor allem aus beschreibenden Szenen bestehen. 

Ich finde, man sollte...

...einander viel öfter zuhören.

Bremen ist für mich...

...das Köln (meine Herzensstadt) im Norden.

Als nächstes möchte ich...

...das Meer sehen!

Die Lesereihe OUT LOUD...

...ist für mich das erste Mal in Bremen und eine Atmosphäre, in der man einander zuhören kann.

Und weil es im März unser Ausgabenthema ist: Die Liebe...

...ist eines der wenigen Dinge, die mich mein ganzes Leben lang allumfassend begleitet hat.

Portrait von Yasmine M'Barek
© Léon Haffmans
Cover Radikale Kompromisse

Yasmine M'Barek

wurde 1999 geboren und arbeitet im Ressort X von Zeit Online, mit dem Schwerpunkt deutsche Innenpolitik und Union. Daneben besucht sie die Kölner Journalistenschule für Politik und Wirtschaft. Das Medium Magazin wählte sie 2020 unter die Top 30 bis 30. M’Barek lebt in Berlin und arbeitet im ganzen Land.

In ihrem Buch Radikale Kompromisse (Hoffmann & Campe 2022) zeigt M'Barek, dass eine Kompromisslosigkeit unsere Diskurse in Politik und Gesellschaft mehr und mehr prägt, obwohl wir kaum vorankommen. Über drängende Themen wie Klimawandel, Impfpflicht, Rassismus bei der Polizei oder Gleichberechtigung zwischen Klassen oder Geschlechtern wird heftig polemisiert. Yasmine M’Barek zeigt, dass es auch anders geht. Dass wir uns dringend vergegenwärtigen müssen, warum wir es verlernt haben, miteinander zu sprechen.

Hier geht's zur Lesung mit Yasmine M'Barek.

Weiterlesen:

Antonio Muñoz Molina im Interview

Antonio Muñoz Molina ist einer der wichtigsten zeitgenössischen Autoren Spaniens und als Repräsentant des Gastlandes eröffnet er dieses Jahr die Frankfurter Buchmesse. Im Interview hat er uns verraten, was das für ihn bedeutet und woran er gerade arbeitet. Hier könnt ihr das Interview lesen – auf Deutsch y naturalmente en versión original.

Satzwende: Christian Diaz Orejarena (1/2)

In Christian Diaz Orejarenas Comic-Kolumne geht es nach Kolumbien zu den sogenannten Lengerke-Wegen, benannt nach einem deutschen Großunternehmer aus dem 19. Jahrhundert. Eine Karnevalsmaske nimmt uns mit hinter die Fassade der Heldengeschichte des wirtschaftlichen Aufschwungs und zeigt die Ausbeutung und Gewalt, die dahinterliegen.

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Passend zum herbstlichen Wetter heißt das Lesezeichen in dieser Ausgabe "Ich will keine Winter mehr!" und lässt uns auf den nächsten Winter blicken und wo man ihm entgehen kann. Lies rein ins Gedicht von Jürgen Albert, in dem sich Verse auf Deutsch mit welchen auf Spanisch abwechseln.