Hinter den Kulissen von Bremen liest!

Die Bremer Buchhandlungen öffnen am 2.9.2022 wieder ihre Türen: Große und kleine Literaturliebhaber*innen und Bücherbegeisterte werden einen Abend lang die Möglichkeit haben, die Vielfalt der Bremer Literaturszene zu erleben. Bei Bremen liest! kannst du regionale Autor*innen über die ganze Stadt verteilt entdecken. Das Festival leiten Gabriele Becker vom Wellenschlag Verlag und Jens Laloire vom Bremer Literaturkontor. Im Interview erzählt Gabriele Becker, was sich hinter den Kulissen abspielt.

Mehr Informationen und das komplette Programm findest du hier

Wer steckt eigentlich hinter dem Festival Bremen liest!?

Hinter Bremen liest! steckt das Team vom Wellenschlag Text- und Verlagskontor, Gabriele Becker, Annika Schmidt und neu in diesem Jahr Kristin Krause. Ich mache das in diesem Jahr schon zum 5. Mal, erst war ich allein und nun sind wir schon schön gewachsen.

Um die Autor*innen kümmert sich das Bremer Literaturkontor mit Jens Laloire.

Für die Teilnahme an Bremen liest! können sich Autor*innen und Buchhandlungen bewerben. Wie viele Bewerbungen erhaltet ihr denn jedes Jahr?

Beim Literaturkontor melden etwa 70 bis 80 Autor*innen Interesse an, bei den Buchhandlungen und Bibliotheken sind es immer so zwischen 18 bis 22. Das dürfte also gern noch etwas mehr werden.

Wer kann bei Bremen liest! alles mitmachen?

Da wir ein Literaturfestival mit lokalem bzw. regionalem Bezug sind und diesen Teil auch pflegen wollen, lesen bei Bremen liest! vor allem Autor*innen mit Bremenbezug. Einige Buchhandlungen haben aber auch selbst bekannte Autor*innen von außerhalb eingeladen, um sie in ihre Abendgestaltung einzubinden. Das ist auch eine Möglichkeit.

Gabriele Becker
© privat

Und wie wählt ihr aus den Bewerbungen dann aus?

Um den Abend auch für Buchhändler*innen attraktiv zu machen, müssen wir manchmal leider Lesenden den Vorzug geben, die bereits publiziert haben. Auch freuen wir uns immer, wenn sich Autor*innen mit neuen Texten bewerben, um das Festival für die Bremer*innen möglichst attraktiv zu gestalten. Schließlich wollen wir ja gemeinsam noch weiter wachsen.

Wie wird schließlich zugeordnet, wer wo auftritt?

Die Buchhandlungen wählen aus, mit wem sie ihren Abend gestalten wollen. Manchmal gibt es Überschneidungen, dann müssen wir vermitteln. Das hat bisher aber immer gut geklappt ;-)

 

Zur Veranstaltung:

Buchhandlungspreis:

Weiterlesen:

Antonio Muñoz Molina im Interview

Antonio Muñoz Molina ist einer der wichtigsten zeitgenössischen Autoren Spaniens und als Repräsentant des Gastlandes eröffnet er dieses Jahr die Frankfurter Buchmesse. Im Interview hat er uns verraten, was das für ihn bedeutet und woran er gerade arbeitet. Hier könnt ihr das Interview lesen – auf Deutsch y naturalmente en versión original.

Satzwende: Christian Diaz Orejarena (1/2)

In Christian Diaz Orejarenas Comic-Kolumne geht es nach Kolumbien zu den sogenannten Lengerke-Wegen, benannt nach einem deutschen Großunternehmer aus dem 19. Jahrhundert. Eine Karnevalsmaske nimmt uns mit hinter die Fassade der Heldengeschichte des wirtschaftlichen Aufschwungs und zeigt die Ausbeutung und Gewalt, die dahinterliegen.

Lesezeichen: Jürgen Alberts

Passend zum herbstlichen Wetter heißt das Lesezeichen in dieser Ausgabe "Ich will keine Winter mehr!" und lässt uns auf den nächsten Winter blicken und wo man ihm entgehen kann. Lies rein ins Gedicht von Jürgen Albert, in dem sich Verse auf Deutsch mit welchen auf Spanisch abwechseln.