Jeffrey Lewis: Zwischen Comic, Musik und Spoken Word

Portrait Jeffrey Lewis
© Lih Trans

Begeisterung und Verbundenheit

 

Zwei Jahrzehnte lang drehte der New Yorker Jeffrey Lewis mit Gitarre und Tuschefeder unermüdlich seine Runden um den Globus, dann kam die Pandemie. Diesen Sommer kehrt der sympathische Anti-Folk-Musiker und Comiczeichner endlich auch nach Bremen zurück - für zwei Konzerte, eine Lesung und das äußerst seltene Vergnügen einer Jeffrey-Lewis-Ausstellung. Ein Interview von Jeff Hemmer.

Zum Interview auf Englisch
 

Ausstellung und Lesung:

Jeffrey Lewis' Low-Budget Documentaries / A History of the World in Crayons and Songs

Ort: Galerie Raum404

Nicolaistraße 34/36, 28195 Bremen

Vernissage: 19. August 2022, 19 Uhr.

Finissage und Lesung:

17. September 2022, 12 Uhr (Lesung: 13 Uhr)

Öffnungszeiten: Donnerstag und Freitag 16 bis 19 Uhr,

Samstag 14 bis 17 Uhr.

Zwischen den Gigs wirst Du auch in der Galerie Raum 404 eine Lesung zur Finissage Deiner ersten Ausstellung in Bremen machen: Jeffrey Lewis’ Low-Budget Documentaries – A History of the World in Crayons and Songs. Warum hast Du Dich für eine Ausstellung Deiner Low-Budget-Dokumentationen entschieden? Was erwartet die Besucher*innen im Raum 404?

Manchmal kontaktieren mich Kunstgalerien und fragen nach möglichen Ausstellungsideen, aber das ist normalerweise nichts, was ich tun kann, weil meine Kunst hauptsächlich aus Illustrationen und aus Seiten meiner Comics und Skizzenbücher besteht. Sie ist nicht wirklich darauf ausgelegt, in einer Galerie ausgestellt zu werden. Außerdem werde ich sehr nervös, wenn meine Kunst nicht mehr in meinem Besitz ist. Wenn ich Dinge per Post verschicken oder in der Galerie oder an einem anderen Ort lassen muss, mache ich mir Sorgen darüber, wer für die Sicherheit dieser Dinge verantwortlich ist. Meine Kunst ist in der Kunstwelt nicht „wertvoll“, ich bin kein berühmter Künstler, aber für mich persönlich ist sie wertvoll, deshalb möchte ich nie, dass etwas verloren geht oder beschädigt wird. Also zeige ich meine Sachen normalerweise nicht in der Öffentlichkeit, es bleibt einfach alles in meinen Schränken zu Hause. Aber es ist schön, manchmal etwas anderes für die Öffentlichkeit zu machen, und ich habe so viele dieser illustrierten Songs und „Dokumentationen“, dass sich das Projekt etwas von meinen üblichen Auftritten unterscheidet.

In Deinen Werken schwingt oft ein Gefühl von Gemeinschaft, ein Hauch von 'oral tradition' mit – in dem Sinne, dass Du als Künstler, Performer und Kommentator einerseits neue Werke schaffst, andererseits gerne die Werke anderer Künstler*innen aufgreifst und überarbeitest  (z. B. auf der Twelve Crass Songs LP oder bei Deinen Shakespeare-Sonettversionen von Sonic Youth Texten). Wo verlaufen die Linien zwischen Jeffrey Lewis, dem Fan, und Jeffrey Lewis, dem Künstler, Jeffrey Lewis, dem Chronisten, und Jeffrey Lewis, dem Erneuerer – und gibt es solche Linien überhaupt?

Ich bin nur ein Fan von Kunst, Musik und Comics und so. Wie jede*r andere habe ich die Dinge, die mich begeistern, die Ideen, die mich begeistern, die Bands, die mich begeistern. Meine Begeisterung fließt ganz natürlich in die Projekte, die ich mache, ob es sich um eine Idee für einen Song oder eine Idee für ein Albumprojekt oder eine Idee für ein Poster wie 100 Fall Songs handelt. Inspiration und Begeisterung kommen in vielen Formen und ich versuche, dieser Begeisterung und meiner Leidenschaft zu folgen. Und das gilt auch für die historischen Projekte. Wenn ich mich für die Geschichte eines Ereignisses oder eines Ortes interessiere und ein Projekt darüber mache, werde ich von der Leidenschaft für eine bestimmte Sache mitgerissen, die mich interessiert und involviert.

Das Thema einer unserer letzten Ausgaben war „spoken word“ – in gewisser Weise die direkteste und zugleich flüchtigste Form der menschlichen Kommunikation. Du hast mit Open-Mic-Nights angefangen und dokumentierst bis heute oft Open-Mic-Nights und Poetry Slams in deinen Skizzenbüchern. Was ist die Magie, möglicherweise die Herausforderung, von Live-Poesie und analoger Open-Mic-Kultur im Zeitalter von Social Media und Live-Streaming?

Ich versuche, es mir zur Gewohnheit zu machen, jede Woche einen neuen Song zu schreiben - wenn ich kann, aber manchmal überspringe ich einige Wochen. Und ich nehme meinen neuen Song gerne mit zu einer Open-Mic-Nacht in New York. Es gibt verschiedene. Es gibt eine an einem Montagabend, die ich mag, eine andere an einem Mittwochabend und eine, die am Sonntagnachmittag stattfindet. Manchmal suche ich mir eine Veranstaltung aus und versuche, jede Woche hinzugehen und ein „Stammgast“ zu werden. Und es ist auch großartig für mich, so viele verschiedene Arten von Künstler*innen zu sehen. Viele Dinge mögen langweilig sein, aber manchmal gibt es Dinge, die unerwartet und magisch oder inspirierend sind. Bei einer Open-Mic-Nacht ist alles unvorhersehbar und alle 5 oder 10 Minuten steht ein*e neue*r Künstler*in auf der Bühne. Es ist ein Unterhaltungsabend, der sich sehr von einem normalen Gig unterscheidet. Es ist ein echtes Beispiel für Menschlichkeit und Kreativität, und es eignet sich auch hervorragend zum Zeichnen all der verschiedenen Menschen, die auf der Bühne stehen, jung und alt. Es ist sehr einfach und analog, wie Du sagst. Eine wirklich menschliche Form des Teilens. In einem Raum voller Menschen zu sein, auch wenn ich niemanden kenne oder mit niemandem rede, fühlt sich einfach weniger einsam an als zu Hause zu sein. Ich fühle mich an einem offenen Mikrofon wirklich zu Hause, auch wenn ich niemanden kenne und mich niemand kennt. Es fühlt sich an wie meine Welt, meine Leute. Nur Coversongs finde ich ein bisschen langweilig und einfallslos, es sei denn, sie sind interessant gemacht.

Konzerte:

Freitag, 16. September 2022 (Einlass: 19:30 Uhr / Beginn: 20 Uhr)

Samstag, 17. September 2022 (Einlass: 19:30 Uhr / Beginn: 20 Uhr)

Ort: Schule21, Godehardstraße 21, 28309 Bremen

Mehr zur Schule21: www.schule21.org

Als Autor von Liedtexten und Comic-Skripten verwendest du literarische Formen, die stark von ihrer symbiotischen Beziehung zur Musik oder den Zeichnungen abhängen. Räumliche Beschränkungen, Rhythmus und Timing kommen auf ganz besondere Weise zum Tragen, und die Dynamik des Schreibens, Komponierens und Zeichnens kann sehr unterschiedlich sein. Wie erlebst Du den Schreib- und Schaffensprozess?

Ich mache einfach und hoffe, dass etwas Gutes dabei herauskommt. Ich schreibe Worte und Ideen nieder, in der Hoffnung, etwas zu finden, das mich begeistert. Diese Texte kann ich dann jederzeit ändern und überarbeiten und versuchen, jene Teile herauszunehmen, die mir nicht so gut gefallen, und mehr Teile zu machen, die sich gut anfühlen. Ich bin dabei frei. Es bedeutet Freiheit, ein Comicbuch zu schreiben oder zu zeichnen, zu versuchen, ein Lied zu erfinden oder an einem Lied zu arbeiten, ein paar neue Texte zu schreiben, einige Teile zu ändern. Oder wenn ich meine illustrierten Lieder mache. Normalerweise scheinen all diese Dinge unmöglich zu sein, jedes Mal fühlt es sich an, als würde es nicht möglich sein, etwas zu machen. Aber irgendwie fängst du an, nur ein paar Worte niederzuschreiben, und dann beginnen Ideen zu entstehen.

Du wirst meist als Musiker und Comiczeichner bezeichnet, was zur Folge hat, dass der Schreibaufwand beider Formen nur implizit gewürdigt wird. Wie wichtig ist Dir persönlich der Aspekt des Schreibens?

Das Schreiben ist tatsächlich die Hauptsache, denn ich bin kein großartiger Musiker, kein großartiger Sänger und auch kein großartiger Illustrator. Das alles ist nur dann aufregend, wenn die Ideen aufregend sind, wenn die Emotionen in mir sich stark anfühlen, oder wenn ich wirklich vom Feuer eines Projekts, eines Songs, einer Comicbuchidee, einer illustrierten Songidee gepackt bin. Es fällt mir schwer, den Leuten zu sagen, dass ich ein Musiker bin, denn es fühlt sich für mich nicht so an, als wäre ich ein Musiker. Die Musik an sich ist nicht das Wichtigste für mich. Manchmal versuche ich sogar, die Musik so einfach und stumpf wie möglich zu halten. Ich versuche so sehr ich kann, nicht zu singen, alles Ausgefallene aus der Musik und dem Gesang und der Kunst zu entfernen, nichts als das Herz und die Ideen und die Liebe und die interessanten Teile zu lassen. Man könnte sagen, das ist Schreiben, aber es ist auch wie Malen, Malen mit Ideen und Gefühlen und Inspirationen. Wenn sich etwas für mich wirklich aufregend oder interessant oder bewegend anfühlt, dann hoffe ich, dass diese Kraft auch von anderen Menschen verstanden wird, und es ist ein großartiges Gefühl, wenn andere Menschen meine Gefühle zu diesem Thema teilen.

Portrait Jeffrey Lewis
© Lih Trans

Leise einen Comic zu lesen, den man in den Händen halten kann, ist eine andere Erfahrung, als einen Song zu hören, mitzusingen oder den Körper dazu zu bewegen. Wie entscheidest Du, in welchem Medium Du eine bestimmte Idee umsetzen willst? Landest Du manchmal bei einem Comic, wenn Du eigentlich einen Song schreiben wolltest, und umgekehrt?

Ja, manchmal gibt es eine Idee, die anstelle eines Songs zu einem Comic wird, oder manchmal wird es auch beides. Vor kurzem dachte ich etwa, ich muss aufhören, so traurige Songs oder so traurige Comics zu machen. Die Welt war so voller Enttäuschungen und schwierig, im globalen wie im persönlichen Sinne. Also dachte ich, vielleicht sollte ich ein Experiment wagen und versuchen, ein Comicbuch über all die Dinge zu machen, auf die ich stolz sein sollte, oder vielleicht ein Lied über all die Dinge, über die ich mich freuen sollte. Ich habe das zunächst als Comic geschrieben, aber dann habe ich auch nochmal versucht, es als Lied zu schreiben. Und so habe ich jetzt irgendwie beides, einen Comic und ein Lied, beide mit dem gleichen Thema. Aber viele Songs handeln nur von Gefühlen und viele Comics handeln nur von seltsamen Charakteren, so dass es für mich zwei verschiedene Wege sind. Ich brauche für beide jeweils ein anderes Medium, sonst kann ich die Ideen nicht so umsetzen, wie ich es für sinnvoll halte.

Für meine letzte Frage muss ich einmal kurz auf meine eigene Comicsozialisierung eingehen: Ich bin als Kind hauptsächlich mit Spaß- und Unterhaltungscomics aufgewachsen und habe dann als Teenager für eine Weile das Interesse verloren. Das änderte sich erst wieder, als ich durch Punk-Plattencover auf die Arbeiten von Eric Drooker stieß. Durch ihn entdeckte ich eine ganze Szene politischer Comiczeichner*innen aus der New Yorker Lower East Side, allen voran das langjährige Magazin World War 3 Illustrated. Ich erinnere mich, wie diese Entdeckung meine ganze Perspektive auf das, was Comics sein können, einfach umgehauen hat.

Du selbst bist in den 1980er Jahren in der Lower East Side aufgewachsen. War Dir diese Szene damals bekannt oder gab es gar Verbindungen? Und wenn ja, wie hat sie Dich als Comiczeichner geprägt? Allgemeiner gefragt: Gibt es Comics, die einen besonders tiefgreifenden Einfluss auf Dein eigenes Verständnis von Comics und auf Deine zeichnerische/erzählerische Praxis hatten?

Ja, natürlich, insbesondere Seth Tobocman von World War 3 Illustrated. Er lebt ein paar Blocks von mir entfernt und er ist wirklich einer der großen Comiczeichner und einer der wichtigsten Künstler der Lower East Side. Aber er ist sehr bescheiden und nicht sehr bekannt, er ist eher ein lokales Phänomen. Nur ein bestimmter Kreis von Menschen auf der Welt kennt überhaupt seine Arbeiten, aber für mich gehören sie zu den Besten, die jemals jemand gemacht hat. Mit seinem Stil und seinem Herzen, und mit dieser Art und Weise, wie er die Moralität lokaler und globaler Zusammenhänge durcharbeitet und den Kern eines Themas in solch kraftvollen Worten und Bildern präsentiert, bewegt er sich auf einem derart hohen und einzigartigen Niveau kraftvoller Kunstfertigkeit. Aber er hat anscheinend keine kommerziellen Ambitionen. Er ist nur dem gefolgt, was er für richtig hielt, und das hat keinen wirklichen Platz in der kommerziellen Welt der Comics, nicht einmal in der hippen Welt der Indie-Comics. Er ist ein Außenseiter, er macht sein eigenes Ding, und das nun seit vielen Jahren sehr beeindruckend. Wer seine Arbeiten sieht, muss ihm einfach den höchsten Respekt zollen.

Eric Drooker und Peter Kuper [Anmerkung: beide ebenfalls aus der Herausgeber*innengruppe des WW3-Illustrated] sind beide auch großartig und arbeiten in ähnlichen Bereichen. Natürlich haben beide ihren jeweils eigenen Stil, aber auch sie stehen in dieser Tradition von radikaler Politik und Comics, die eher der Ästhetik radikaler Politposter und Stencils entspringt als den klassischen Wurzeln der Comicbuchillustration. Aber Kuper und Drooker stehen beide im Schatten von Tobocman, er ist am direktesten und eindringlichsten.

Ich habe diese Szene sehr bewundert und wollte ein Teil davon sein. Nach dem College habe ich mich als Kupers Assistent beworben, und ich habe auch einige Seiten für World War 3 Illustrated und einige Schriftzüge für Tobocman gemacht. Ebenso habe ich seit den 90ern an einigen der gleichen lokalen Proteste und Aktionen und Veranstaltungen teilgenommen.

Jeffrey Lewis Website:

thejeffreylewissite.com

 

Low-Budget Documentaries:
The Story of Chile

www.youtube.com/watch

Aber ich hatte zu viele andere Interessen. Mein Weg in Comics und Musik wurde noch durch andere Einflüsse geprägt. Ich konnte mich nicht vollends dieser Szene um das WW3 Illustrated widmen, obwohl ich mir immer gewünscht hätte, ich wäre tiefer darin aktiv gewesen. Es hat mich sehr angesprochen, auch aufgrund der Geschichte meines Stadtteils und der Kultur, die ich von zu Hause aus durch meine Eltern erfahren habe. Dennoch gibt es bei meinen eigenen radikalen, illustrierten Songgeschichten gewisse Überschneidungen zu den Arbeiten von WW3 Illustrated. Es gibt diesen ästhetischen Anspruch, in gewisser Weise „Volkskunst“ zu sein. Auch wenn mein visueller Stil sich sehr von Tobocman unterscheidet, versuche ich in ähnlicher Weise, Geschichten zugänglich zu machen, die in der Kultur nicht stattfinden. In gewisser Weise gibt es also eine Idee und einen Zweck, die wir zutiefst teilen, aber mit unterschiedlichen Methoden und auf unterschiedlichen Wegen verfolgen.

Was andere Comics betrifft, die einen großen Einfluss auf mich hatten, so ist die Liste wohl sehr vorhersehbar – Joe Matt von Peepshow, das ganze Eightball-Zeug von Daniel Clowes, alles von Alan Moore, alles von Chester Brown, Robert Crumb natürlich und einige mehr. Ebenso inspirieren mich auch neuere Stimmen wie die von Gabrielle Bell, Noah Van Sciver und Craig Thompson. Chris Ware, Frank Miller, Hernandez Bros, Sandman, Elfquest, 60er und 80er Jahre Marvel, Lee & Kirby, Windsor McKay, Steranko, Jim Starlin, Rick Veitch, ... all das hat zu verschiedenen Zeiten große Dellen in meinem Kopf hinterlassen, meine Entwicklung beeinflusst, und meinen Stil und meine Interessen auf verschiedene Weisen vorangebracht, die mir in großem Maße erhalten geblieben sind. Aber Daniel Clowes ist für mich der Größte aller Zeiten. Der perfekteste Comic-Schöpfer der Geschichte, und die ersten 20 Ausgaben von Eightball sind die größten Comics aller Zeiten.

Vielen Dank, lieber Jeffrey, für dieses Gespräch!

Jeff Hemmer

geboren 1982 in Luxemburg, lebt seit 2009 in Bremen und arbeitet als freiberuflicher Comiczeichner, Illustrator und Workshopanbieter. Aufgewachsen in einem Winzerdorf am luxemburgischen Moselufer, zog es ihn zunächst zum Geschichtsstudium nach Schottland. Später führte sein Weg ihn nach Bremen an die Hochschule für Künste. Im gleichen Jahr erschien mit Spring Forward, Fall Back sein erster Comic als monatliche Serie in der luxemburgischen Wochenzeitung Woxx. Beruflich war Jeff Hemmer jedoch lange im pädagogischen Bereich verwurzelt und hat sich erst 2020 dafür entschieden, sich auf Comics zu konzentieren.

Zum Autorenprofil von Jeff Hemmer

Porträt von Jeff Hemmer
© Sarah Weber

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