Lesetipp aus dem Instituto Cervantes: Elia Barceló

Collage aus Büchern von Elia Barceló

Ein Lieblingsbuch dieser Autorin kann Ulrike von Seggern aus dem Instituto Cervantes nicht nennen, denn sie gefallen ihr alle. Elia Barceló zählt in Spanien zu den bekannten Vertreterinnen der Unterhaltungsliteratur. In Elda bei Alicante geboren, lebt sie seit vielen Jahren in Innsbruck, wo sie an der Universität spanische Literatur unterrichtet hat. In Spanien hat sie bereits 30 Bücher veröffentlicht und hat besonders im Jugend- und Science Fiction-Bereich mehrere Preise gewonnen. Ihre Bandbreite an Genres beinhaltet darüber hinaus Kriminal-, Fantasy- und Liebesromane.

Entdeckt hat sie die Autorin über die deutsche Ausgabe von Las Largas sombras – Töchter des SchweigensDanach hat sie ihre Bücher auf Spanisch verschlungen:

„Sie kreiert unglaublich starke Frauenfiguren als Hauptpersonen, immer verstrickt in eine Mischung aus vielen Facetten und umhüllt von spannenden Geheimnissen. Bei dieser Autorin findet sich alles in einem Buch mit überraschenden Wendungen: Krimi, Historie, Fiktion und Realität. Und immer geht es um das, was im Leben wichtig ist: Liebe, Freiheit, Selbstachtung, Freundschaft, Hoffnung."

Nicht alle Werke der Autorin liegen in deutscher Übersetzung vor. Die zwei Favoriten von Ulrike von Seggern, Las largas sombras und El color del silencio aber zum Glück schon:

TÖCHTER DES SCHWEIGENS | Elia Barceló | ROMAN Piper | München 2017 | 432 S. | € gebraucht

DAS LICHT VON MAROKKO | Elia Barceló | ROMAN Piper | München 2017 | 496 S. | €11,99

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Lesezeichen: Ros*innen

"You see a woman, but I am so much more" - Mari Püffel und Mathilda Süßmilch schreiben in ihrem Lesezeichen über nicht binäre Körper, Schönheit und Genderklischees. Die beiden sind Teil des queerfeministischen Poesiekollektivs Ros*innen.