Neues auf Lyrikline

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Seit 22 Jahren gibt es sie schon, die Website Lyrikline vom Haus für Poesie in Berlin. Hier bekommt zeitgenössische Dichtung einen festen Platz, kann man Gedichte Hören, Lesen und Sehen, werden Originale und Übersetzungen aus und in über 80 Sprachen präsentiert. Die Zahlen können sich sehen lassen: 1496 Dichter*innen, 13477 Gedichte, 21202 Übersetzungen und 3400 Übersetzer*innen sind mit dabei.

Doch gerade Übersetzer*innen haben in der Welt der Literatur meist nur eine kleine Bühne. Zwar waren sie auf Lyrikline schon immer namentlich präsent und über die Suche auffindbar, doch durch zusätzliche Seitenfeatures erobern sich die Übersetzer*innen Lyrikline jetzt neu. Am 30.09. wurden die Neuerungen in Berlin vorgestellt und werden seitdem nach und nach freigeschaltet: eine neue Datenbank, Profile für Übersetzer*innen und eine digitale Werkstatt für gemeinsames und kollektives Übersetzen. Wir sind gespannt!

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Weiterlesen:

Satzwende: Julia Weber

Ein Mensch wird zum Regenwurm - was löst das aus? In unserer Kolumne Satzwende erzählt Julia Weber von ihrer Figur Ruth und der Kraft der Verwandlung. Bei ihrer Lesung in Bremen kannst du noch mehr über das Thema erfahren.

Lesetipp: Cristina Morales

In "Letzte Tage mit Teresa von Ávila" nähert sich Cristina Morales einer der bedeutsamsten Schutzpatroninnen Spaniens und gibt ihr eine eigene starke Stimme. Am 16. September liest die Autorin in Bremen aus ihrem neuen Roman und erzählt über ihre literarische Begegnung mit Teresa von Ávila.