Der Bremer Krimistammtisch

Krimibibliothek in der Bremer Zentralbibliothek
© Stadtbibliothek Bremen

Am Krimistammtisch Bremen nehmen Autor*innen aus Bremen und umzu teil sowie aus dem gesamten nördlichen Niedersachsen. Er hat sich 2010 gegründet und kommt in einem Turnus von zwei Monaten in der Stadtbibliothek Bremen zusammen. Es werden Informationen ausgetauscht und gemeinsame Projekte und Veranstaltungen geplant und durchgeführt. Viele der Stammtischteilnehmer*innen sind Angehörige der Autorenberufsverbände Syndikat und/oder Mörderische Schwestern.

Es gibt viele Stammtische des Syndikats in der Schweiz, Österreich und Deutschland, aber keiner ist so produktiv wie der Bremer. In den vergangenen Jahren sind 13 Anthologien entstanden. Von Etwas Besseres als den Tod bis zu Ein letzter Schluck Corona, stets waren Kolleg*innen des Bremer Krimistammtisches die Herausgeber*innen und Mitverfasser*innen der Bücher. Es gab weitere Themenbereiche: Kunsthalle, Shakespeare-Company, Ratskeller – oder Titel wie Der Tod feiert mit und Gefährlich Untiefen. Eine Anthologie befasst sich international mit den Hansestädten.

Der Stammtisch ist eine lockere, informelle Runde. Alle, die sich zum Autor*innendasein berufen fühlen und sich ernsthaft für das Schreiben krimineller Literatur interessieren, sind willkommen. Treffpunkt ist die Krimibibliothek im zweiten Stock der Stadtbibliothek Bremen.

Text: Jürgen Alberts

Übrigens: Journalistin Imke Wrage hat der Krimibibliothek für unser Magazin einen Besuch abgestattet. Mehr über den Ort der Verbrechen kannst du in ihrer Reportage erfahren.

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Auf einem Instagram-Bild küssen sich zwei Frauen - für viele ist das immer noch ein Problem. Dass solch eine Geschichte kein Einzelfall ist, sondern Teil ineinander verwobener Diskriminierungsstrukturen, erläutert Emilia Roig im Sachbuch "Why We Matter" (Aufbau 2021). Ein Buchtipp von Journalistin Vanessa Guinan-Bank.