Literatur an Ort und Stelle 2022

Egal ob Juli Zeh in Havelland, Jean-Paul Sartre im Elsass, Rainer-Maria Rilke in Worpswede oder Yoko Tawada in Hamburg: Literatur kann man nicht nur zwischen zwei Buchdeckeln erkunden, sondern auch in der Welt entdecken. Das Seminarprogramm von Literatur an Ort und Stelle lädt zu solchen Expeditionen ein.

Die Topographie der (deutschen) Literatur ist dezentral: Kulturelle Knotenpunkte liegen nicht nur in den großen Metropolen, sondern auch in der „Provinz“. Diese reiche Vielfalt hat unsere Literaturgeschichte geprägt. Die Seminarreihe bietet Gelegenheit zum literarischen Ortswechsel: zum Sich-Zeit-Nehmen für Literarisches abseits der kulturtouristischen Routine, zur genaueren Lektüre und zu anregenden Gesprächen über das Gelesene und Erlebte an besonderen, für Leben und Werk der Autor*innen wichtigen Schauplätzen.

Hier findest du die Termine für 2022 und viele weitere Informationen

Weiterlesen:

Lesezeichen: Ros*innen

"You see a woman, but I am so much more" - Mari Püffel und Mathilda Süßmilch schreiben in ihrem Lesezeichen über nicht binäre Körper, Schönheit und Genderklischees. Die beiden sind Teil des queerfeministischen Poesiekollektivs Ros*innen.