Literatur an Ort und Stelle 2022

Egal ob Juli Zeh in Havelland, Jean-Paul Sartre im Elsass, Rainer-Maria Rilke in Worpswede oder Yoko Tawada in Hamburg: Literatur kann man nicht nur zwischen zwei Buchdeckeln erkunden, sondern auch in der Welt entdecken. Das Seminarprogramm von Literatur an Ort und Stelle lädt zu solchen Expeditionen ein.

Die Topographie der (deutschen) Literatur ist dezentral: Kulturelle Knotenpunkte liegen nicht nur in den großen Metropolen, sondern auch in der „Provinz“. Diese reiche Vielfalt hat unsere Literaturgeschichte geprägt. Die Seminarreihe bietet Gelegenheit zum literarischen Ortswechsel: zum Sich-Zeit-Nehmen für Literarisches abseits der kulturtouristischen Routine, zur genaueren Lektüre und zu anregenden Gesprächen über das Gelesene und Erlebte an besonderen, für Leben und Werk der Autor*innen wichtigen Schauplätzen.

Hier findest du die Termine für 2022 und viele weitere Informationen

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Satzwende: Leif Randt

Besser haben als brauchen? In unserer Kolumne "Satzwende" denkt Leif Randt über Verzicht und Überfluss nach. Erfahre mehr in seiner Kolumne rund um das Thema Konsum.

Lesetipp: Buchhandlung Balke empfiehlt

Tomer Gardi erzählt in „Liefern“ in verschiedenen Episoden von sehr unterschiedlichen Menschen in unterschiedlichen Ländern, Städten, Kontinenten, die auf die ein oder andere Art involviert sind in den Kreislauf aus Essenslieferungen, der sich um unseren Globus zieht. Carlotta Jenniges von der Buchhandlung Balke stellt das Buch vor. Kennst du es schon?

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Lesezeichen: Nele Miesner

Minimalismus betreiben oder ein 30-teiliges Starterkit für das neue Hobby anschaffen? In ihrem Text "hungrig einkaufen" reflektiert Nele Miesner ihr Verhältnis zu Konsum, und warum dieser sich immer wieder von hinten anschleicht.

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