Literatur an Ort und Stelle 2022

Egal ob Juli Zeh in Havelland, Jean-Paul Sartre im Elsass, Rainer-Maria Rilke in Worpswede oder Yoko Tawada in Hamburg: Literatur kann man nicht nur zwischen zwei Buchdeckeln erkunden, sondern auch in der Welt entdecken. Das Seminarprogramm von Literatur an Ort und Stelle lädt zu solchen Expeditionen ein.

Die Topographie der (deutschen) Literatur ist dezentral: Kulturelle Knotenpunkte liegen nicht nur in den großen Metropolen, sondern auch in der „Provinz“. Diese reiche Vielfalt hat unsere Literaturgeschichte geprägt. Die Seminarreihe bietet Gelegenheit zum literarischen Ortswechsel: zum Sich-Zeit-Nehmen für Literarisches abseits der kulturtouristischen Routine, zur genaueren Lektüre und zu anregenden Gesprächen über das Gelesene und Erlebte an besonderen, für Leben und Werk der Autor*innen wichtigen Schauplätzen.

Hier findest du die Termine für 2022 und viele weitere Informationen

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Poetry on the road 2026

Esther Willbrandt und Geschäftsführerin Katharina Mild erzählen im Interview über den Neustart des poetry in the road Festivals, die Highlights und Herausforderungen der diesjährigen Ausgabe.

Lesezeichen: Angelika Sinn

In ihren Schreibwerkstätten im Bremer Tagestreff frauenzimmer hat Autorin Angelika Sinn wohnungslose Frauen kennengelernt – aus ihren Geschichten ist das Buch "Keine Bleibe" (Osburg Verlag, 2024) entstanden. In ihrem Lesezeichen "Aus der unsichtbaren Zone" gibt Angelika Sinn nun einen fiktiven Einblick in das Leben einer wohnungslosen Person und ihrer Gedankenwelt.

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Satzwende: Martina Hefter

Sind wir Teil der Welt, die wir beobachten? In ihrer Kolumne "Satzwende" reflektiert Martina Hefter Vorstellungen des Draußenseins aus eigener und literarischer Perspektive. Erfahre mehr in ihrer Kolumne rund um das Thema Draußen.