Literatur an Ort und Stelle 2024

Literatur an Ort und Stelle 2024

Egal ob Uwe Johnson in Güstrow, Siegfried Lenz in Hamburg, Antje Rávik Strubel in Brandenburg oder Lou Andreas-Salomé am Starnberger See: Literatur kann man nicht nur zwischen zwei Buchdeckeln erkunden, sondern auch in der Welt entdecken. Das Seminarprogramm von Literatur an Ort und Stelle lädt zu solchen Expeditionen ein.

Die Topographie der (deutschen) Literatur ist dezentral: Kulturelle Knotenpunkte liegen nicht nur in den großen Metropolen, sondern auch in der „Provinz“. Diese reiche Vielfalt hat unsere Literaturgeschichte geprägt. Die Seminarreihe bietet Gelegenheit zum literarischen Ortswechsel: zum Sich-Zeit-Nehmen für Literarisches abseits der kulturtouristischen Routine, zur genaueren Lektüre und zu anregenden Gesprächen über das Gelesene und Erlebte an besonderen, für Leben und Werk der Autor*innen wichtigen Schauplätzen.

Hier findest du die Termine für 2024 und viele weitere Informationen

Weiterlesen:

Unsere Lesetipps zum Thema Verwandlung

Ohne Verwandlungen wären die meisten Geschichten vermutlich ganz schön langweilig. Neben den Prozessen, die literarische Figuren durchmachen, verwandeln sie oft auch ihre Lesenden ein bisschen. Unsere Redaktion hat ein paar Lesetipps zum Thema zusammen getragen. Bist du bereit für eine Veränderung?

Lesetipp: Books Club Bremen empfiehlt

Wie wird aus einer passiven Beobachter*in eine Person, die sich selbst ermächtigt, Grenzen überschreitet und Befreiung sucht? Im Roman „Honey“ beschreibt Imani Thompson die Verwandlung ihrer Protagonistin Yrsa. Lies nach, warum Alina Koch dieses Buch empfiehlt!

Satzwende: Julia Weber

Ein Mensch wird zum Regenwurm - was löst das aus? In unserer Kolumne Satzwende erzählt Julia Weber von ihrer Figur Ruth und der Kraft der Verwandlung. Bei ihrer Lesung in Bremen kannst du noch mehr über das Thema erfahren.