Satzwende: Daniel Schreiber

Di, 14. Mai 2024
20.00 Uhr

Bremer Shakespeare Company, Theatersaal


Daniel Schreiber, geboren 1977, ist Schriftsteller, Übersetzer und Kolumnist bei WELTKUNST und ZEIT am Wochenende. Mit seinen hochgelobten und vielgelesenen Büchern Nüchtern (2014) und Zuhause (2017) hat er eine neue Form des literarischen Essays geprägt. Sein Buch Allein (2021) stand monatelang auf der SPIEGEL-Bestseller und Sachbuch-Bestenliste und war auch international ein großer Erfolg. Er lebt in Berlin.

Im Mai verfasst Daniel Schreiber zum Thema #Verluste die gleichnamige Kolumne SATZWENDE des Bremer Literaturmagazins.

Zum Buch: Nichts möchten wir lieber ausblenden als die Unbeständigkeit der Welt. Dennoch werden wir immer wieder damit konfrontiert. Wie gehen wir um mit dem Bewusstsein, dass etwas unwiederbringlich verloren ist? In seinem neuen Essay nimmt Daniel Schreiber so hellsichtig und wahrhaftig, wie nur er es kann, eine zentrale menschliche Erfahrung in den Blick, die unsere Gegenwart maßgeblich prägt und uns wie kaum eine andere an unsere Grenzen bringt: den Verlust von Gewissheiten und lange unumstößlich wirkenden Sicherheiten. Ausgehend von der persönlichen Erfahrung des Todes seines Vaters erzählt Daniel Schreiber von einem Tag im nebelumhüllten Venedig und analysiert dabei unsere private und gesellschaftliche Fähigkeit zu trauern – und sucht nach Wegen, mit einem Gefühl umzugehen, das uns oft überfordert.

Satzwende ist das neue Format für Literatur: Prominente Autor*innen kommen für Live-Lesungen nach Bremen und schreiben eine exklusive Kolumne für unser digitales Literaturmagazin passend zum Thema einer Ausgabe. Wir sprechen über neue Bücher und wichtige Themen.


Eintritt €12 | erm. €8
Tickets bald verfügbar unter > www.shakespeare-company.com
Moderation: Jens Laloire
Eine Kooperation von Bremer Literaturkontor, Literaturhaus Bremen und der bremer shakespeare company.